23.01.11

JTT Chobi Cam One: Mini-DSLR für Zwerge

JTT Chobi Cam One

Die Chobi Cam One des Händlers JTT sieht aus wie eine Spiegelreflex, ist aber viel kleiner.

Gute Bilder benötigen eine anständige Kamera und entsprechende Objektive. Sofort fällt einem da das Stichwort Spiegelreflex ein, doch wer sich mit solch einem Boliden zeigt, erhält nicht nur achtende Blicke sondern auch Mitleid: Wechselobjektive und robuste Kamerakonstruktionen wiegen schwer. Also doch wieder eine Kompaktkamera? Im Katalog des japanischen Händlers JTT findet sich mit der Chobi Cam One das andere Extrem: Winzig, leicht und doch mit Wechselobjektiven bestückbar.[photos title=""]

Man dürfte meinen, es handle sich um einen Scherz, denn die Abmessungen von 2.5 x 2.5 x 2.6 cm und ein Gewicht von 12 Gramm sprechen eine eindeutige Sprache, selbst Kinderhände wirken daneben wie Pranken. Nichtsdestotrotz gab man dem Plastiknubbel die Form einer klassischen DSLR, gegen die der Sensor mit einer maximalen Auflösung von 1600 x 1200 erwartungsgemäß weit abfällt. Videos können trotzdem mit 30fps in VGA aufgenommen werden und ungeachtet der Größe gibt es einen microSDHC-Slot für Karten bis 32GB. Die muss man noch nicht einmal entnehmen, denn ein miniUSB-Port passte auch noch hinein.

Bei dieser Winzigkeit fehlt ein optischer Sucher oder Monitor um die Motivauswahl zu überprüfen, nicht mal «Kimme und Korn» hat man als nötig erachtet. Bei diesem Tatbestand ist die Hoffnung auf einen Bajonett-Verschluss natürlich verschwendet, stattdessen zieht man das Objektiv ab und das neue schiebt man drüber.

Die Chobi Cam One kann auf ein Normal-, Tele- und Weitwinkelobjektiv zurückgreifen, erwarten sollte man besser nicht sehr viel, schon alleine weil jedes Smartphone mehr als die mickrigen 2 MP schießt. Auf der Herstellerseite finden sich Fotos, die für sich sprechen. Interessant wäre zu wissen, nach wie vielen Fotos die Kamera schlapp macht, viel Platz war für den Akku ja nicht.

Die Chobi Cam One ist nur innerhalb Japans bei JTT erhältlich und das zu einem Preis von umgerechnet 80 Euro.

Via Akihabara News.

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