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22.07.12

Joelle Aeschlimann Little Boxes: Das iPad als interaktives Musikspielzeug

Joelle Aeschlimann Little Boxes: iPad als interaktives Musikspielzeug {vimeo;http://vimeo.com/45704273}

Joelle Aeschlimann studiert Design an der Kunsthochschule "Ecole cantonale d'art de Lausanne" (ECAL) und hat im Rahmen des Studiums Little Boxes für das iPad entwickelt. Die kleinen Holzklötze mit Kurbel verwandeln das iPad in Kombination mit einer App in ein interaktives Musikspielzeug.

Little Boxes sind Spieluhren der nächsten Generation, die nur in Kombination mit der richtigen App auf dem iPad funktionieren.

Es handelt sich also um ein audiovisuelles Projekt, bei dem die analoge Welt mit der digitalen interagiert, wie auch bei Touchatag oder den Ninja Blocks.

Allerdings geht es bei Little Boxes weniger um praktischen Nutzwert. Das Projekt verbindet Digitales und Analoges vielmehr äußerst spielerisch und hebt das Konzept der Spieluhr auf eine neue Ebene.

Das Video zeigt, wie man mit der Drehung an der Kurbel und einem iPad interaktive audiovisuelle Spielereien in Gang setzt.

 

Momentan besteht das Projekt Little Boxes aus einer App und 3 Holzboxen, die Spieluhren ähneln und auf dem iPad platziert werden. Gummipuffer an der Unterseite verhindern ein Verkratzen. Die App erkennt die unterschiedlichen Boxen und zaubert verschiedene Töne und visuelle Effekte auf den Bildschirm, wenn man beginnt, an der Kurbel der Box zu drehen.

Klanglich erinnert das ein wenig an [itunes itunes.apple.com/de/app/bloom/id292792586] Bloom [/itunes], die 2,99 Euro teure App von Brian Eno.

Der Nutzwert ist, wie gesagt, eingeschränkt. Aber Little Boxes zeigt sehr schön, wie man altbekannte analoge Konzepte durch digitale Apps und Gadgets ergänzen kann. So ließen sich die "Spieluhren" der Little Boxes durch App-Updates zum Beispiel mit neuen Klängen und Effekten versehen.

Was haltet ihr von solchen Schnittstellen zwischen den Welten? Cool oder Quatsch?

Gefunden bei Ubergizmo

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