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02.03.12

João Lammoglia Designkonzept Aire: Atemmaske soll Gadgets laden

Aire - Atemmaske als Ladegerät {João Lammoglia;http://www.joaolammoglia.net/#!products/photostackergallery0=0}

Der brasilianische Designer João Lammoglia wurde für sein Designkonzept Aire mit einem Red Dot Award ausgezeichnet. Das Gerät sieht aus wie eine Darth-Vader-Halbmaske in weiss und soll nach Lammoglias Vorstellung kleine Turbinen enthalten, die mit dem Atem des Nutzer angetrieben werden. Mit der so erzeugten Energie soll man dann Gadgets aufladen.

 

Akkus, die mit Solarzellen ausgestattet sind, kennen wir mittlerweile alle. Die Atemluft als Windenergiequelle ist dagegen neu. Ausgedacht hat sich das der brasilianische Designer João Lammoglia. Mit seinem Entwurf will er eine Lösung für den steigenden Energieverbrauch durch die Vielzahl an Gadgets finden, mit denen wir uns umgeben.

Statt alle diese Geräte Nacht für Nacht ans Stromnetz zu hängen, sollten wir nach seinen Ideen die benötigte Energie einfach selbst erzeugen - und das möglichst umweltfreundlich. Zum Beispiel mit der Aire Atemmaske.

Man könne sie, so der Designer, bei jeder Gelegenheit tragen. Während man ein Buch liest, beim Joggen, Schlafen und so weiter. Der Vorteil gegenüber Solarzellen sei die ständige Verfügbarkeit der Energiequelle, 24 Stunden am Tag.

Allerdings scheinen mir die Nachteile zu überwiegen. Zum einen kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand freiwillig so eine Maske wie Aire trägt, mit der er beim Joggen aussieht wie ein Star Wars Sturmtruppler in der Freizeit.

Und auch beim Lesen, Schlafen und Joggen stelle ich mir eine Maske eher stören vor: Schließlich muss von ihr ein Kabel zum iPhone oder MP3-Player führen. Auch kann ich mir kaum vorstellen, dass der normale Atem genug Energie liefert, um damit ein iPhone aufzuladen. Aber wir haben vielleicht Leser, die das ausrechnen können.

Einen Designpreis gab es also für das Aire Ladegerät. Dass so etwas aber jemals produziert wird, wage ich zu bezweifeln. Mehr Infos gibt es beim Designer des Aire sowie bei Red Dot.

via Ubergizmo

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