14.04.14

Jive Bike: Faltbares E-Bike mit Raspberry Pi

Das Jive Bike aus London

Aus London kommt der neueste Wettbewerber im Markt der Falträder mit Elektroantrieb: das Jive Bike. Mit interessanten technischen Details wie einem kettenlosen Antrieb will es sich von der Konkurrenz absetzen.

 

Kompakte Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind vielleicht kein Hype wie Smartwatches und Fitnessarmbänder, aber auf jeden Fall ein Trend. Wir hatten hier in letzter Zeit beispielsweise mit dem Faltroller Urb-E einen besonders kleinen Vertreter, mit dem Commute Case einen besonders kuriosen und mit dem GiBike einen besonders schicken. Das Jive Bike des Londoner Unternehmens Jam Vehicles findet seinen Platz dazwischen.

So ist das Jive Bike beispielsweise kompakter als das GiBike, dafür aber im Gegensatz zum Urb-E ein klassisches Fahrrad. Zum Zusammenfalten braucht es zwar mehr als einen Handgriff, aber dafür kann das Rad sowohl fahrbereit als auch eingeklappt überzeugen:

 

 

Ungewöhnlich ist das Design des Rahmens. In dem silbrigen, wellenförmigen Hauptteil befinden sich der Akku und ein Raspberry Pi als Steuereinheit. Ebenso ist hier der kettenlose Antriebsstrang untergebracht. Wie stabil der Rahmen ist, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Auf der anderen Seite sind Räder wie das Jive Bike auch nicht für den Wochenendausflug gebracht, sondern eher für den Arbeitsweg oder als Zubringer zur nächsten Bahnstation.

Als Nutzer kann man wählen, ob man dem Elektroantrieb alle Arbeit überlässt, ob man sich beim Strampeln unterstützen lässt oder ob man ganz klassisch ohne jeden Zusatzantrieb radelt. Wählt man die Unterstützung, soll der Akku für etwa 32 km ausreichen. Danach dauert es rund zwei Stunden, bis er wieder vollständig aufgeladen ist. Dazu kann man ihn einfach an eine normale Steckdose anschließen. Der Motor befindet sich am Vorderrad und soll für bis zu 25 km/h gut sein.

Vorbestellungen jetzt möglich

Im Lenker ist darüber hinaus ein Platz fürs Smartphone vorgesehen und die Macher haben auch eine passende App herausgebracht. Allerdings scheint man hier nur an iPhones gedacht zu haben und es sieht nicht so aus, als sei das Smartphone gegen Witterungseinflüsse geschützt oder als könne es beim Fahren mit Strom versorgt werden. Wer schon einmal die Navi-Funktion seines Smartphones ausprobiert hat, weiß hingegen, in welcher Geschwindigkeit sie den Akku leersaugt.

Interessenten können das Jive Bike jetzt vorbestellen. Dazu soll man eine Anzahlung von umgerechnet rund 120 Euro leisten und sichert sich damit ein Exemplar aus der ersten Serie. Wer will, kann dann im Juni schon einmal eine Testfahrt unternehmen. Es steht nicht explizit auf der Seite, aber das wird wahrscheinlich nur in London möglich sein. Will man das Rad dann endgültig bestellen, sind noch einmal rund 1.690 Euro zu bezahlen. Laut Hersteller Jam Vehicles kann man sowohl von der Anzahlung als auch von der Vorbestellung noch jederzeit zurücktreten. Im September soll ausgeliefert werden.

Weitere Informationen findet ihr hier auf der offiziellen Website . Gefunden haben wir das Jive Bike bei TechCrunch.

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