14.06.13

Jays t-Jays Im-Ohr-Kopfhörer: Vielseitige Kopfhörer mit gutem Klang und Zubehör

t-Jays Kopfhörer (Bilder: Frank Müller)

Die schwedische Marke Jays hat sich auf schlichte, gut designte Kopfhörer spezialisiert. Wir haben das Modell t-Jays ausprobiert, zu dem es sogar eine eigene App gibt.

 

Jays kommen in verschiedenen Ausführungen daher, die vor allem ein sehr reduziertes, minimalistische Design und die reduzierte Farbgebung gemeinsam haben. Schwarz oder weiß - etwas anders gibt es nicht. Die Modelle der einzelnen Serien (v-Jays, q-Jays, d-Jays, a-Jays, t-Jays) unterscheiden sich darüber hinaus durch eine Versionsnummer. Ich habe mir die aktuellen t-Jays Four angehört, demnächst werde ich mir noch die a-Jays Four vornehmen.

t-Jays sind Im-Ohr-Kopfhörer mit einer Drei-Tasten-Fernbedienung, 10-mm-Treibern und einem breiten Frequenzspektrum, das von 15 Hz bis 25.000 Hertz reicht. Sie wiegen 10 g, die Kabel sind mit Kevlar verstärkt und gummiummantelt. Für den Transport liegt ein Pacman-artiges Kunststoff-Case dabei.

Clevere Details für den Alltag

Das eigentliche Kopfhörerkabel ist nur 60 cm lang, kann aber durch eine Verlängerung von 70 cm auf die übliche Länge gebracht werden. Für Menschen, die ihre Audioquelle in der Hemdtasche oder an einer Oberarmtasche tragen (beim Joggen beispielsweise) ist das kurze Kabel sehr praktisch. Trägt man es mit der dazugehörigen Klammer am Hemd, hängt es ungefähr so weit herunter wie eine Krawatte.

Für jede Ohrgröße geeignet

Dank Aufsätzen in fünf Größen (XXS, XS, S, M, L) passen die t-Jays in so ziemlich jeden Gehörgang. Ich habe die mittlere Größe S draufgelassen, der Austausch ist aber eine Sache von ein paar Sekunden.

Für Oben- und Untenträger

Die t-Jays lassen sich auf zwei Arten ins Ohr einsetzen. Die herkömmliche Art - mit den Kabeln nach unten - ist bei meinen kleinen Ohren etwas fummelig. Sitzen die Stöpsel aber erst einmal richtig im Ohr, halten sie auch fest und fallen nicht heraus. Mir persönlich gefällt aber die alternative Art besser: mit den Kabeln nach oben. Für meinen Geschmack lassen sich die t-Jays so leichter einsetzen, die über die Ohren laufenden Kabel geben zusätzlichen Halt.

Der Klang der t-Jays Four

Mit Kopfhörern ist das so eine Sache. Modelle, die den einen Nutzer durch ihren Klang und die Handhabung begeistern, lassen andere völlig kalt.

Mir persönlich gefallen die t-Jays sehr gut. Sie sitzen bequem und klingen - auch im Vergleich mit diversen anderen In-Ohr-Kopfhörern wie den Phonak Audeo PFE 132 - sehr gut, sind vielleicht nicht ganz so transparent wie diese und etwas stärker im Bass, ohne die Tiefen überzubetonen. Das dünne Kabel ist nicht zu steif, die Zweiteilung erweist sich im Alltag als sehr praktisch.

Mehr Infos über die t-Jays Four Kopfhörer findet Ihr auf der Herstellerseite. Dort kann man sie auch für 99 Euro bestellen. Der Preis ist angesichts des Klangs und der Ausstattung völlig angemessen.

Die 2,69 Euro für die dazugehörige App [itunes ] Jays Curves [/itunes] kann man sich dagegen meiner Meinung nach sparen. Die App sieht zwar ganz schick aus und verändert den Klang deutlich, für meinen Geschmack aber nicht unbedingt zum besseren. Da würde ich eher den [itunes itunes.apple.com/de/app/audio-xciter-dsp-enhanced/id528536517] Aphex Audio Xciter [/itunes] empfehlen.

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