18.11.13

Jays a-Jays Five ausprobiert: Schwedische Bandnudel-Kopfhörer mit gutem Klang

Jays s-Jays Five Kopfhörer (Bilder: Frank Müller)

Die schwedischen a-Jays Five Kopfhörer erkennt man an ihrem breiten, flachen Kabel mit integriertem Mikrofon und Fernbedienung. Es gibt sie in drei Ausführungen: speziell für iOS, Android- und Windows-Phones. Wir haben die Version für iPhone und Co. ausprobiert.

 

Im Allgemeinen hat man bei In-Ear-Kopfhörern das Gefühl, zwei kleine Ohrstöpsel mit einem Kabel in der Hand zu halten. Bei den a-Jays Five vom schwedischen Audiospezialisten Jays ist es genau umgekehrt. Das liegt am Kabel, das aus der Menge der Kopfhörerkabel deutlich heraussticht: Es ist nicht rund, sondern 5 mm breit und flach. Der Vorteil: Es verdreht und verheddert sich nicht wie andere Kabel, sondern bleibt immer schön glatt. Außerdem wirkt es verglichen mit den meisten anderen Kabeln sehr robust.

Aber diese Konstruktion bringt auch Nachteile mit sich. So hört man beispielsweise jede Berührung des Kabels deutlicher als bei weicheren und dünneren Kabeln. Man muss also ein wenig mehr aufpassen, dass man nicht beim Herumlaufen mit dem Kabel irgendwo anstößt. Die Fernbedienung im Kabelteil des rechten Kopfhörers sitzt (für mich) genau an der richtigen Stelle. Sie lässt sich gut greifen und die Bedienung funktioniert einwandfrei.

Das Kabel selbst ist relativ steif und lässt sich nicht ganz so klein zusammenrollen wie andere, dünnere Kabel. Das muss man aber auch gar nicht. Jays liefert die a-Jays Five in einer runden, stabilen Dose aus schwarzem Kunststoff, in der sich die Kopfhörer sehr gut aufbewahren und transportieren lassen. Wer sie lieber am Körper trägt, kann eine mitgelieferte Kunststoffklemme an seiner Kleidung befestigen.

Außerdem hat man die Wahl zwischen Silikonaufsätzen in fünf verschiedenen Größen - der Name kommt aber nicht daher. Die a-Jays Five stellen vielmehr die fünfte - und laut Jays beste - Generation der a-Jays Kopfhörer-Familie dar. Die Treiber habe man gegenüber den a-Jays Four noch einmal verbessert, um besten Klang für jede Art von Musik zu gewährleisten.

Der Klang: Sauber, präzise und klar.

Und am Klang gibt es tatsächlich nichts zu meckern. Die a-Jays Five bringen sowohl Bässe als auch Mitten und Höhen präzise, sauber und klar rüber. Ich meine, eine leichte Bassbetonung herauszuhören, kann mich aber auch täuschen. Das Empfinden wechselt ja gerne zu verschiedenen Zeiten und bei verschiedenen Musikstücken.

Handhabung und Sitz der a-Jays Five

Über die Vor- und Nachteile des Bandnudel-Kabels habe ich ja schon gesprochen. Da es verhältnismäßig schwer ist, hat es auch Auswirkungen auf den Sitz in den Ohren. Man sollte schon die genau passenden Silikonaufsätze wählen und die Ohrstöpsel richtig einsetzen (was dank der leicht asymmetrischen Form gut gelingt), damit die leichten In-Ears nicht vom Gewicht des Kabels herausgezogen werden.

Hersteller Jays betont, dass die Form der aus einem Stück geformten Aluminiumkopfhörer der Form der Ohren folgt, das halte ich für etwas vermessen. Gerade die Ohren der Menschen sind doch sehr verschieden. Aber die asymmetrische, leicht angewinkelte Form sorgt bei meinen Ohren tatsächlich für einen guten Sitz. Auch der um 90 Grad abgewinkelte Stecker lässt sich gut in die Buchse hineindrücken und herausziehen.

Jays a-Jays Five sind für 89,99 Euro im Online-Shop des Unternehmens zu haben. Ein guter Preis für gute Kopfhörer, denke ich. Bei Amazon findet man bisher nur as Vorgängermodell a-Jays Four für 59,95 Euro.

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