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02.05.11

Jamie McMahon Gitarrenwecker: Gut gestimmt geweckt

Acoustic Alarm Gitarrenwecker

Designer Jamie McMahon hat einen Wecker entworfen, der den Schläfer nicht mit elektronischem Gepiepse aus den Träumen reißt, sondern mit dem Zupfen von 4 Saiten weckt.

 

Dieser Wecker könnte mir als langjährigem Stümper auf der Gitarre auch gefallen. Zwar gibt es individuell konfigurierbare Wecker wie den Chumby 8 , der z.B. mit elektronischen Westminsterklängen auch schon schön sanft weckt, aber so ein echter gezupfter Vierklang von einem Stahlsaiten-Quartett hat doch einen ganz eigenen Reiz.

Der Produkt-Designer Jamie McMahon hat so eine betont analoge Weckapparatur als Studie entworfen und einen Prototypen gebaut.

Das Gehäuse des handgemachten Gitarrenweckers The Acoustic Alarm besteht aus zwei Millimeter starkem Birkensperrholz, die Stimmwirbel sind aus Walnussholz gearbeitet und der Ein-Ausschalter sowie die Knöpfe, mit denen die Weckzeit eingestellt wird, sind aus Edelstahl. Das Video zeigt den akustischen Gitarrenwecker in Aktion.

Eine nette Sache, die zudem durch eigene Stimmungen immer wieder anders klingen kann. Mal ein heiterer Dur-Akkord, mal etwas Molliges - ganz nach Wunsch. Es reicht, die Stimmung des Weckers der eigenen anzupassen. Schade, dass es so etwas (noch?) nicht zu kaufen gibt.

Mehr Infos über den Acoustic Alarm Gitarrenwecker gibt es auf der Seite des Entwicklers Jamie McMahon. (Und ja: ich weiß, das eine Gitarre eigentlich mindestens 6 Saiten hat. Aber Ukulelen besitzen, soviel ich weiß, keine Stahlsaiten. Und Banjowecker hört sich blöd an. Vielleicht hätte ich Balalaika-Wecker schreiben sollen?).

via Design Milk

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