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13.12.14

Jambanz: Der Lautsprecher für das Handgelenk

Eine Uhr? Nein! (Foto: Jambanz)

Der Wearables-Trend führt zu seltsamen Entwicklungen, wie Jambanz zeigt. Auf den ersten Blick sieht das Gerät wie eine kunterbunte Armbanduhr für Kinder aus. Doch in Wirklichkeit ist es ein tragbarer Speaker.

Eine Uhr? Nein! (Foto: Jambanz) Eine Uhr? Nein! (Foto: Jambanz)

Bezogen aufs Design erinnert Jambanz etwas an die 1990er Jahre, doch im Inneren steckt aktuelle Technik – auf gewisse Weise. Denn mehr als ein kleiner Lautsprecher, ein Akku und ein Bluetooth-Modul erhält man hier nicht. Doch das soll für diverse Einsatzmöglichkeiten genügen.

 

Mit dem Smartphone koppeln

Schnurlos nehmen unter anderem Smartphones oder Tablets mit Android bzw. iOS Verbindung zum Jambanz auf. Prompt verwandelt sich das klobige Gadget in einen Wireless-Speaker, der über den Akku mit Energie versorgt wird. Zwischen zwei bis vier Stunden immerhin. Über ein mitgeliefertes USB-Kabel lädt man diesen wieder auf.

Und wozu soll das gut sein? Eine gute, berechtigte Frage. Das offizielle Werbevideo wirkt ebenfalls wie eine Reise in die Vergangenheit. Fremdschämgefühle gibt's als Bonus dazu...

vimeo.com/97238230

Also doch sinnvoll?

Sicherlich: Für Kids mag das Jambanz ein amüsanter Spaß sein, zumal es auch nur an die 30 US-Dollar (rund 24 Euro) kostet. Durch das flexible Armband kann man den Speaker an anderen Orten, zum Beispiel dem Rucksack, befestigen. Und dank Bluetooth 3.0 werden bei Bedarf auch andere Audiogeräte unterstützt. Eine Audio-Steuerung mit Erklärungen sowie ein farbiger LED-Ring helfen bei der Bedienung des Gadgets.

Irgendwie finde ich es schade, dass die Macher nicht weitere Ideen für dieses Wearable-Spielzeug integrierten. Eine Uhr wäre schon sinnvoll gewesen. Oder gerade das Interagieren mit Freunden hätte man sich hier vorstellen können. Immerhin kann man die Armbänder wechseln und sich ein individueles Jambanz zusammenstellen.

Auch Erwachsene sollen ihren Spaß haben. (Foto: Jambanz) Auch Erwachsene sollen ihren Spaß haben. (Foto: Jambanz)

Weitere Details gibt’s direkt auf der offiziellen Webseite. Witzig übrigens: Man bewirbt das Jambanz damit, dass Erwachsene dieses zum Joggen verwenden können. Ich möchte nicht erleben, dass zahlreiche Leute mit diesem hässlichen Teil durch die Gegend laufen und öffentlich ihre Musik hören wollen….

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