14.06.11

iTwin im Test: Simpler und sicherer Fernzugriff per Plug and Play

iTwin in Box

Der iTwin ist ein zweiteiliger USB-Stick, der mit AES-256 gesicherten Fernzugriff von einem Rechner auf einen anderen so einfach machen soll wie nie zuvor. Wir haben einen iTwin in der Praxis getestet.

 

Ein kleines Kästchen, eine zwanzigseitige Broschüre und der zweigeteilte USB-Stick iTwin. Das ist genug, um zwei Windows-Rechner sicher miteinander zu verbinden und Daten zu teilen. Oder, wie iTwin es ausdrückt: Die beiden Enden eines Kabels, nur ohne Kabel. Alles was man braucht, ist eine schnelle Internetverbindung, über die man die Daten schicken kann.

Zuerst heißt es jedoch, den iTwin in den USB-Schacht des Rechners stecken und die darauf vorhandene Software installieren.

Eine Mac-Version soll in Arbeit und im August einsatzbereit sein, ich hoffe, Ende Juni eine Beta-Version zu bekommen; wenn das klappt, reiche ich einen Bericht nach. Momentan funktioniert iTwin nur mit Windows.

Sobald sich das iTwin-Fenster öffnet, ist alles klar, die beiden Hälften des iTwin sind gekoppelt und werden als zusammengehörig erkannt.

Am besten registriert man sich schon während der Installation kostenlos mit seiner E-Mail-Adresse. Dann kann man den gegenseitigen Zugriff der beiden Teile ganz einfach kappen, falls man einmal einen Teil des iTwin verliert.

Aber ich greife vor. Vielleicht sollte ich erst einmal erklären, wie der iTwin funktioniert.

 

Ist die Software installiert, erscheint in der Task-Leiste das iTwin-Symbol, sobald eine Hälfte des Sticks im USB-Schacht steckt.

Ein Klick darauf, und man kann ein Fenster mit lokalen Dateien öffen. Hier zieht man die Dateien und Ordner hinein, die man für die andere Stick-Hälfte freigeben will. Das kann im Zweifelsfall auch die komplette Festplatte sein.

Jetzt zieht man die eine Hälfte des iTwin ab, lässt seinen Rechner mit der Hälfte im USB-Schacht an und macht sich auf den Weg.

Sitzt man vor dem entfernten zweiten Rechner, steckt man hier die zweite Hälfte des Sticks ein und installiert ebenfalls die Software.

Klickt man nun auf das iTwin-Symbol in der unteren Leiste, kann man nicht nur ein Fenster mit den lokalen Dateien öffnen, sondern auch eines mit den entfernten Dateien, also denen, die über die andere Hälfte des iTwin-Sticks auf dem anderen Rechner freigegeben wurden. Das geht natürlich nur, wenn die andere Hälfte eingesteckt und der Rechner online ist.

So kann man von zu Hause auf seinen Arbeitsrechner zugreifen oder umgekehrt, fährt schon zum Kunden, während die Präsentation in der Agentur noch fertig gemacht wird oder schickt den eigenen Eltern die neuesten Filme ihrer Enkel auf den Rechner.

Auf der Seite von iTwin und auf Amazon ist der iTwin für 99 Euro erhältlich. Dafür gibt es supersimplen Fernzugriff mit AES-256-Verschlüsselung.

Verliert man eine Hälfte des iTwin, zieht man das übriggebliebene Teil ab und niemand kann etwas mit der gefundenen Hälfte anfangen. Noch schneller geht es, wenn man sich bei iTwin registriert hat. Dann kann man die Verbindung zwischen den beiden Teilen schon von unterwegs dauerhaft kappen, noch bevor man wieder am heimischen Rechner sitzt.

Fazit: Der iTwin ist, einmal eingerichtet, eine supersimple Möglichkeit, Dateien, Ordner und ganze Festplatten über eine sichere Verbindung zu teilen, die durch eine AES-256-Verschlüsselung geschützt ist.

Grenzen sind nur durch die eigenen Festplattengröße und durch die Geschwindigkeit der Internetverbindung gesetzt. Wenn in der Hinsicht alles stimmt, ist der iTwin genial einfach.

Mehr Infos gibt es auf der iTwin Website und auf der Facebook Fanpage .

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