16.10.07

iPhone, umweltschädlich?

greenpeace_iphone.jpg

greenpeace_iphone.jpg

Die Kehrseite der Medaille: Während sich Apple damit brüstet, den Friedensnobelpreisträger Al Gore - für seine Anstrengungen in der Schaffung einer erhöhten Sensiblität gegenüber fördernder Faktoren globaler Erwärmung - im Verwaltungsrat sitzen zu haben, hat sich Greenpeace wieder einmal den moralisch dunkleren Seiten des kalifornischen Technologiekonzerns gewidmet.

Ein unabhängiges britisches Institut hat 18 Komponenten des iPhones auf deren Umweltverträglichkeit untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass über die Hälfte dieser Einzeilteile bromhaltige Zusatzstoffe enthält. Wie Wikipedia aufzeigt, ist Brom hochgiftig und ätzend.

Dies wäre an und für sich nicht so schlimm, da sicherlich viele Hardware-Hersteller bis zum heutigen Tage gefährliche Stoffe in ihren Produkten verwendet. Was die ganze Geschichte jedoch spannend macht, ist die Tatsache, dass Apple, nachdem deren eher mässige umweltverträgliche Produktion schon vor einigen Monaten aufs heftigste gerügt wurde, versprochen hatte, diesbezüglich innert kurzer Zeit zu einem Branchenleader zu werden - offensichtlich sind sie aber noch ein Stückchen davon entfernt.

Bleibt also abzuwarten, ob das iPhone auch in Zukunft guten Gewissens gekauft werden kann - man will ja die Welt den eigenen Kindern so überlassen, wie man sie vorgefunden hat, oder?

Der Report bei Greenpeace (PDF)

[Via Cellular News]

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer