09.06.08

iPhone auf der WWDC: Was gibt's Neues, Steve?

So sieht's aus: Das neue 3G-iPhone

Die Apple-Stores sind offline, das Brummen in Blogs, Twitter und Co. ist auf dem Höhepunkt: Soeben hat Steve Jobs' Keynote zur diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC begonnen. Wir behalten den Überblick und fassen das Wichtigste übers iPhone zusammen.

Hinweis: Dieser Artikel wird während der Keynote aktualisiert, die neuesten Infos immer ganz oben.

So sieht's aus: Das neue 3G-iPhone20:50 Uhr: Ende der Keynote. Die Gerüchte waren ziemlich zutreffend diesmal. Aber: Die Erwartung einer Modelltrennung von 16 und 32 GB wurde nicht erfüllt, das 3G-iPhone kommt nur mit 8 oder 16 GB. Außerdem fiel kein Wort über Videomöglichkeiten für die (auch sonst nicht verbesserte) Kamera - Videokonferenzen waren eines der heißen Gerüchte im Vorfeld. Immerhin: Sieht so aus, als dürften iPhone-Besitzer künftig endlich ihr Menschenrecht auf Copy&Paste ausüben.

Wir machen von nun an mit normalen Artikeln zu den WWDC-Neuerungen weiter.

20:39 Uhr: Das 3G-iPhone ist ab 11. Juli in zunächst 22 Ländern erhältlich - mit 8 Gigabyte für 199 Dollar (und damit 200 Dollar günstiger als das jetzige Modell, hört Ihr das Jaulen der Early Adopters?) Die 16-GB-Variante kommt für 299 Dollar und wahlweise in weiß.

 

20:36 Uhr: Assisted GPS: Das neue iPhone nutzt nicht nur das eingebaute Satelliten-Empangssystem, sondern zugleich die Ortsbestimmung durch die Mobilfunkzelle.

20:34 Uhr: Und nun: Das 3G-iPhone. Dünner, besserer Sound, 2.8 mal schnellere Downloads. Es kann: 300 Stunden Standby, 5 Stunden 3G-Gesprächszeit, bis zu 6 Stunden Surfen, 7 Stunden Videos schauen, 24 Stunden Musik hören - abwarten, ob solche Werte jeder Nutzer bestätigen wird.

20:29 Uhr: Steve Jobs ist wieder auf der Bühne und feiert das iPhone. 98% der Nutzer surfen (es gibt Leute, die das nicht tun?), 90% schreiben SMS; 6 Millionen Geräte wurden im ersten Jahr verkauft. Die Hälfte der Leute, die gerne eines hätten, aber keines kaufen, gibt den zu hohen Preis als Grund an. Reduzierter Preis, ick hör dir trapsen.

20:28 Uhr: Entschuldigt die Aussetzer, Leute, der Server schultert gerade schwer an Euch.

20:27 Uhr: Na also: .mac wird durch das neue MobileMe abgelöst, Accounts werden automatisch umgezogen, der Preis bleibt gleich. Wäre auch merkwürdig gewesen, ein glitzerndes MobileMe neben dem Stiefkind .mac aufzuziehen.

20:23 Uhr: Jetzt werden an der Nasdaq die grossen Apple-Pakete gehandelt: Der Kurs ist zwischenzeitlich massiv abgestürzt, hat sich kurzfristig wieder erholt.

20:12 Uhr: Push-Synchronisation von Kontakten, Mail und Kalendern, «MobileMe» genannt: Funktioniert mit Mail, Adressbuch, iCal und Fotos sowie Outlook. Und da ist Me.com, die neue Domain (online aber noch nichts zu sehen). Die iDisk wird in Me.com integriert. Das sieht alles nach «Goodbye, .mac» aus. Wär nicht schade drum.

 

20:10 Uhr: Entwickler von iPhone-Applikationen bestimmen den Preis selbst und erhalten 70 Prozent davon - für kostenlose Anwendungen wird an keiner Stelle Geld verlangt. Unternehmen können eigene Apps auf die Nutzung durch ihre Mitarbeiter beschränken (da würden uns ein paar Praxisbeispiele mal interessieren).

20:05 Uhr: Jetzt zu den neuen Features der iPhone-2.0-Software: Live-Kontaktsuche, volle Unterstützung von iWork- und MS-Office-Dokumenten, Massenbearbeitung von Mails, deutlich stärkerer Sprachsupport und ein paar Kleinigkeiten - die Software wird iPod-Touch-Besitzer 10 Dollar kosten, fürs iPhone ist sie kostenlos.

20:00 Uhr: Die drei Experten von thedigitallifestyle wundern sich, dass bisher noch keine Verkaufszahlen rekapituliert worden seien - womit Steve Jobs üblicherweise seine Keynotes anfängt. Ausserdem legen sie die bisherigen Aussagen so aus, dass auch mit der neuen Systemsoftware für das iPhone keine Hintergrundapplikationen möglich sind.

19:50 Uhr: Zwei weitere iPhone-Games, beide ebenfalls für runde 10 Dollar. Da scheint sich ein Preis für Spiele einzupegeln. Außerdem eine App fürs Musikmachen, eine für Sportergebnisse und -berichte, zwei «medizinische Anwendungen» und schließlich noch ein Adventure-Game - die Begeisterungskurve fällt ab.

19:45 Uhr: Das sollten sich die Medienmacher dieser Welt genau ansehen: Die Nachrichtenagentur AP stellt eine Applikation vor, mit der iPhone-Nutzer sich News, Videos und Fotos mehrerer Quellen aus der näheren Umgebung anzeigen lassen können. Die Zeitung von gestern wird immer älter. (Und Apples Börsenkurs fällt weiter.)

19:40 Uhr: Es gibt ein Bloggingtool für TypePad-Blogs. Auttomatic, Hersteller der beliebten Bloggingsoftware "WordPress" (auf der auch neuerdings.com betrieben wird), verspricht ebenfalls eine eigene iPhone-Anwendung - binnen zwei Wochen.

19:32 Uhr: Nun werden ein paar Beispiele für Applikationen vorgestellt: Super Monkey Ball von Sega (für knapp 10 Dollar im iPhone-App-Store), eine native Anwendung für Ebay-Auktionen, das Social Network Loopt mit Lokalisierung von Freunden. Apples Börsenkurs sinkt derweil um 2.35 % - das ist womöglich die Ungeduld - wieso noch kein Wort übers 3G-iPhone?

 

19:20 Uhr: Beim Entwickeln fürs iPhone kann man sprichwörtlich zusehen: In weniger als 10 Minuten hat Scott Forstall (Apples «Senior Vice President» für iPhone-Software) eine Mini-Anwendung live auf der Bühne gebaut, die Kontakte aus dem Adressbuch in einem Umkreis von 10 Meilen anzeigen kann. Mit neuen Features für den Endnutzer ist zuletzt zu rechnen - wir sind schließlich auf der Entwicklerkonferenz.


Bild: Gizmodo.com

19:05 Uhr: Steve Jobs beginnt seine Keynote mit dem iPhone. Zuerst geht es um das SDK (Software Development Kit) und den Enterprise-Bereich - mehrere Chief Technology Officers dürfen als Kronzeugen lobende Worte sprechen.

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