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31.03.09

iPhone App Skype: Ist Fring besser?

Kein Spaß mit Skype für das iPhone

Seit heute gibt es Skype für das iPhone, doch telefonieren kann man damit nur per WLAN. Ist Fring da die bessere Alternative?

Wir hatten schon berichtet, dass es Skype seit heute auch für das iPhone und den iPod Touch gibt. Die ersten Versuche zeigten sowohl in Deutschland, als auch in der Schweiz, dass die Provider ernst gemacht haben mit der Sprerrung der Applikation. Nicht mal via GSM lässt sich Skype zumindest bei Swisscom nutzen. Wenn man den Dienst aber eigentlich nicht nutzen kann stellt sich die Frage, ob man mit dem Multi-Messangerdienst Fring nicht besser dran ist.

Es war ja eigentlich zu erwarten, dass die Provider Skype blocken würden. Zu groß ist die Gefahr, dass man dem Kunden zwar die Infrastruktur gibt, der aber umsonst mit Skype telefonieren.

Auf der anderen Seite ist das natürlich auch etwas kurz gedacht. Die meisten Smartphone / iPhone Kunden werden eh einen Datenplan und eine Flat für Inlandsgespräche haben, man bezahlt also sowieso die technische Leistung. Warum also nicht auch Skype nutzen?

Das sehen die Provider zumindest im Moment noch anders, also kann man Skype allerhöchstens im eigenen WLAN-Netz nutzen. Selbst an Hotspots sollen die Nutzung zumindest bei T-Mobile unterbunden werden. Dann wäre Skype aber nur als Chatprogramm zu nutzen, was ziemlich nutzlos ist.

Zu mal es mit Fring eine intererssante Alternative gibt. Diese Applikation unterstützt verschiedene Dienste, darunter Skype, AIM, MSN, gtalk, ICQ, Facebook und Twitter. Man hat also alle Dienste in einem Programm und kann seinen Freunden und Geschäftspartnern auf unterschiedlichen Kanälen folgen.

Das Telefonieren klappt bei Fring auch, wie man am Screenshot sehen kann. Drückt man die Option "Skype Out" werden auch normale Gespräche zu Festanschlüssen möglich. Man hat also (fast) alles, was Skype auch bietet und die Fring ist ebenfalls kostenlos.

Ein wenig ärgerlich ist es natürlich aber schon, denn Skype funktioniert besonders gut und günstig bei Konferenzgesprächen, die sich zudem leicht und schnell einrichten lassen. Es bleibt also nur zu hoffen, dass sich Skype, wie von den Inhabern angekündigt, um eine Zusammenarbeit mit den Providern bemüht. Das wird nur gehen, wenn Skype einen Teil der Gewinne abgeben wird.

Bis dahin muss man sich gedulden und schauen, ob man lieber mit Skype (iTunes Direktlink) oder mit Fring arbeitet.

 

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