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13.01.10

Iomega v.Clone: Windows in der Tasche

Iomega v.Clone

Iomega revolutioniert seine HDD-Serie mit einer kostenlosen Zusatzsoftware, durch die man überall sein eigenes Betriebssystem dabei hat.

 

Iomega ist einer der Dinosaurier im Zubehörgeschäft und überraschte immer wieder aufs Neue. Diesmal ist es eine kostenlose Software, die allen Besitzern einer externen Iomega-Festplatte frei zum download bereitsteht. v.Clone heißt die wundersame Virtualisierungssoftware, die alle wichtigen Daten auf der Festplatte spiegeln können soll. Allerdings gibt es da ein paar Einschränkungen:

Abgesehen davon, dass die Iomega-Festplatte unterstützt werden muss (evt. wird man nach der Seriennummer gefragt), kommen nur Windows-Nutzer in den Genuß von v.Clone, es werden XP, Vista und 7 unterstützt.

 

Nach der Installation wird ein erstes Image von bestimmten Teilen von C: angefertigt, dazu gehört zum Beispiel der Ordner "Eigene Dateien", und auch alle installierten Programme werden miteinbezogen. Für das Anfertigen des Images, genauso wie auch beim Nutzen auf einem anderen PC, werden Administrator-Rechte benötigt. Dafür ist man dann in der Lage, die Programme mit all ihren Einstellungen wie gewohnt auch unterwegs zu nutzen.

Möglich macht das der VMPlayer: Er wird wie ein Programm gestartet, je nach Leistung des Rechners dauert das seine Zeit. Ist es endlich soweit, blickt man auf den vertrauten heimischen Desktop mit all seinen überfüllten Ordnern und dem bekannten eigenen Wallpaper. Man hat also im fremden Host-Windows sein eigenes Windows laufen. Schreibt man nun dort an seinem Word-Dokument weiter oder ändert die Einstellungen von Outlook, wird beim nächsten Datenabgleich die Änderung auch am Heimrechner übernommen.

Das Tolle daran: Bei der Nutzung wird keine Datei auf dem Fremdrechner zurückgelassen, alles spielt sich in dem virtuellen Windows ab und verbleibt auf der externen Festplatte. Leider ersetzt v.Clone kein ordentliches Windows-Backup, ist das eigene Windows zerschossen, kann man das Image nicht zurückspielen.

Wer eine ungefähre Ahnung davon haben möchte, kann mittels der freien und kostenlosen Software VirtualBox einen Testlauf unternehmen. Wenn ein damit installiertes XP flüssig läuft, sollte auch v.Clone kein Hindernis darstellen. Ein typisches Netbook mit 2GB RAM bewältigt diese Aufgabe erstaunlich gut.

Herunterladen kann man v.Clone demnächst bei Iomega.

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