04.02.11

Intel Sandy Bridge: Teure Rückrufaktion

Intel Sandy Bridge (Bild: Intel)

Intel hat teilweise ein Problem mit den neuen Sandy Bridge-CPUs. Die SATA-Schnittstellen können blockiert werden.

 

Einen Prozessor zu entwickeln und fehlerfrei zu produzieren, ist keine leichte Sache. Wir haben uns daran gewöhnt, dass die CPUs und ihre Chips meist fehlerfrei und ohne Probleme ihren Dienst tun, so dass ein Fehler in einem Chipsatz schon etwas Außergewöhnliches ist. Doch Intel ist genau so ein Fehler jetzt passiert. Besonders ärgerlich und teuer dürfte der Umstand sein, dass man ihn erst nach der Auslieferung bemerkt hat. Immerhin sind nur bestimmte Versionen der neuen Sandy Bridge-Generation betroffen.

Das Problem betrifft nicht den Prozessorkern, sondern den SATA-Controller. Der kann, im Laufe der Zeit, seine Leistung verlieren bzw. seine Arbeit komplett einstellen. Da der Chip fest auf der Hauptplatine verlötet ist, kann man ihn nicht einfach austauschen. Ein komplett neues Motherboard mit einem neuen Chipsatz muss also her.

Betroffen ist nur die Intel 6 Serie mit den Intel Core i 2000er Nummer. Davon sind noch nicht viele ausgeliefert, aber einige sind natürlich schon unterwegs. Wer einen solchen neuen Rechner hat, kann sich bei Heise ein kleines Programm runterladen, das feststellt, ob das eingebaute Motherboard betroffen ist.

Und was soll man machen, wenn der Rechner betroffen ist? Die meisten Hersteller bieten entweder einen Austausch oder eine Rücknahme des Rechners an. Man muss in dem Fall Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen. Wer seinen Rechner selber zusammen gebastelt hat, sollte mit dem Hersteller des Motherboards Kontakt aufnehmen.

 

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