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03.04.15

InfiniteUSB: Das Kabel wird zum USB-Hub

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InfiniteUSB ist ein Kabel, das keinen USB-Port belegt. Das heißt, es belegt schon einen, stellt aber auf der Rückseite des USB-Steckers gleichzeitig einen Anschluss zur Verfügung.

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Das InfiniteUSB-Kabel bringt seinen eigenen Hub mit. Dieser besitzt zwar nur einen Port, aber das reicht ja schon aus. Damit ist der Anschluss, in dem der Stecker des InfiniteUSB liegt, für andere Geräte frei. Besonders praktisch ist InfiniteUSB für Nutzer von Laptops, die ja meist nicht besonders üppig mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind.

Mit dem InfiniteUSB kann man ein Gerät an seinen Rechner anschließen, ohne den Port zu belegen. Denn es kann immer noch ein weiteres Gerät an der Rückseite des InfiniteUSB-Steckers angeschlossen werden. Theoretisch könnte man so an einem Port mit mehreren InfiniteUSB-Kabeln etliche Geräte anschließen, aber natürlich reicht der Strom aus einem Anschluss nur für eine begrenzte Anzahl Geräte. Unendlich (Infinite) lässt sich das also nicht fortsetzen. Das folgende Video zeigt aber, dass durchaus ein paar Geräte an einem Anschluss Platz finden.

InfiniteUSB ist in drei verschiedenen Versionen erhältlich: als Lightning-Kabel für aktuelle iOS-Geräte, mit Micro-USB-Stecker und mit einer USB-Buchse, quasi als USB-Verlängerungskabel.

Das InfiniteUSB-Kabel selbst ist 20 cm lang, mit Steckern werden rund 25 cm daraus. Die beiden Stecker halten magnetisch, wenn man sie aufeinanderlegt, dadurch kann man sie gut einstecken und mitnehmen. Durch ihre flache Form und geringe Länge verheddern und verknoten sie sich auch nicht.

Umgerechnet rund 13 Euro kostet ein InfiniteUSB-Kabel. In den FAQ werden noch internationale Versandkosten von umgerechnet knapp 14 Euro erwähnt. Die Finanzierungsrunde auf Kickstarter geht noch bis zum 22. April 2015. Irgendwann im Juni 2015 sollen die InfiniteUSB-Kabel dann an die Unterstützer verschickt werden. Weitere Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite und auf der Website von InfiniteUSB.

Scheint mir schon eine ziemlich praktische Sache zu sein, so ein Kabel mit eingebauter Buchse. Und 13 Euro sind (zumindest für ein Lightning-Kabel) auch gar nicht so viel. Ohne Mfi-Zertifikat weiß man allerdings nie so genau, bis zu welchem Update es funktioniert. Die Entwickler stehen aber schon mit Apple in Kontakt und hoffen, das MFi-Zertifikat bald zu erhalten.

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