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13.02.15

Infactory Dynamo-LED-Wasserhahnaufsatz im Test: Wassertemperaturanzeige und Waschbeckenbeleuchtung

"Aua!". Wieder mal am Wasserhahn verbrüht. Das muss jetzt nicht mehr sein - ein Lichtspiel zeigt an, wie warm das Wasser ist. neuerdings.com hat es getestet.

Zugegeben, eigentlich haben wir alle bereits ein fein abgestimmtes Organ, um die Temperatur des aus dem Wasserhahn strömenden Wassers festzustellen: Die Hand. Und bei modernen Einhand-Mischbatterien sollte es auch nicht so schwierig sein, eine geeignete Temperatur einzustellen, bevor man in den Strahl langt. Wer allerdings noch eine jener legendären "Frier oder krepier"-Duschen aus Jugendherbergszeiten sein Eigen nennt, mag dies anders sehen.

Lösungsansätze gab es hier schon einige, von digital anzeigenden Apps bis zu Klebepunkten, die sich entsprechend verfärben - aber in Duschen nicht lange halten. Auch Elektronik, die dann aber Batterien benötigt.

Nicht so der Infactory Dynamo-LED-Wasserhahnaufsatz NX5049 von Pearl für knapp 10 €. Der läßt das Wasser unter 32°C blau leuchten für "kalt", bis 41°C grün für "warm" und ab 42°C rot für "heiß". Ab 45°C blinkt es dann rot als Warnung für "wirklich heiß!". Dank integriertem Dynamo sind auch keine Batterien erforderlich

Funktioniert das?

Nun, zunächst steht man etwa ratlos vor dem Gerät, dem scheinbar das Gewinde fehlt, um es am Wasserhahn anzuschrauben. Auch den versprochene Adapter für Bad und Küche und das zusätzliche Sieb sucht man vergebens.

Doch verhält es sich anders: Man muss dieses Sieb vom Gerät abschrauben - dann kommt das gesuchte Gewinde zum Vorschein! Und das Gerät wird dann genau umgekehrt montiert wie vermutet, mit dem (ehemaligen) Sieb nach oben.

Da sich in meinem Haushalt gerade ein solcher Siebeinsatz nach dem xten Entkalken mit Essig in seine Bestandteile aufgelöst hatte, war ohnehin eine Neuanschaffung notwendig und der Leuchtaufsatz willkommen. Der Effekt ist ein echter Hingucker und sicher auch als Gag für Besucher gut. Wie lange der Dynamo allerdings funktioniert, bevor er bei hartem Wasser verkalkt ist, und was der Essig dann hier noch übrig lässt, ist eine Frage, die sich erst im Langzeit-Test klären lässt.

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