05.06.06

Im Test: Synology DiskStation DS-106e - Teil I

Wie schon verschiedentlich angekündigt, wollten wir schon seit einiger Zeit die Synology DiskStation DS-106e (US-Site, abgespeckte CH-Produktwebsite) testen. Die DS-106e ist von Haus aus eigentlich ein "NAS" (Network Attached Storage), also ein Nur-Speicherlaufwerk, das direkt im Netzwerk hängt und nicht einen ganzen Server dranhängen hat, den man eigentlich nur als Festplatte nutzt. Aufgrund der vielen Features der DS-106e ist sie aber eigentlich doch wieder so etwas wie ein richtiger Server für zuhaus oder fürs KMU-Büro - nur sieht sie nicht so aus und kostet auch nicht soviel (ab 230 Euro plus Festplatte).

Habe sie heute ausgepackt und angeschlossen. Das ganze war eine Sache von unter 15 Minuten, daher ist es auch hier schnell im Wort und vor allem Bild nachgestellt.

Noch eingepackt.

Ausgepackt. Soweit recht übersichtlich.

Von vorn: 4 LEDs, ein USB-Anschluss mit einer "Copy"-Taste; zuunterst der Ein-/Aus-Schalter

Von hinten: Anschluss für eine weitere Platte, 2 x USB, Netzwerk, Strom.

Eigentliche Treiber braucht es nicht, die DiskStation ist nach dem Einschalten sofort im Netz, aber natürlich gibt es trotzdem viel zu konfigurieren. Nach Einlegen der CD startet daher eine Software.

 

In drei Schritten wird noch einmal gezeigt, wie die DiskStation anzuschliessen war, denn laut beiliegender Bedienungsanleirung musste man das schon vorher machen:

 

 

 

 

Sinnvolle Rückfrage, nachdem die Software offenbar die Firewall erkannt hat.

Nach kurzer Suche wird die DiskStation im Netz gefunden:

 

"1 DiskStation gefunden" ganz unten ist die wichtige Information. "Das System wurde deinstalliert" ist etwas missverständlich, denn es war ja noch kein System installiert.

Man kann zwischen "Setup per Mausklick" (soll wohl "Quick Setup" oder so heissen, also dass die Defaults übernommen werden) und "Schrittweises Setup" entscheiden. Wir nehmen schrittweise:

 

Gerätename

Admin-Passwort

DHCP (automatisches Beziehen einer dynamischen IP-Adresse, in diesem Fall vom DSL-Router)

Zeit und Zeitzone

Zusammenfassung

Soweit die Voreinstellungen, die offenbar noch lokal stattfanden. Nun werden sie übertragen, und die Festplatte wird formatiert. Das Tool hält uns gut auf dem Laufenden, was es gerade macht:

 

 

Bingo:

 

Z: ist schon "gemapt" (d.h. ist als Windows-Laufwerk so benannt für den Zugriff auf die neue Festplatte). 300 leere GB gähnen einen an und wollen gefüllt werden. Verdoppelung der Speicherkapazität im Haushalt in einer Viertelstunde. Ein gutes Gefühl.

Fazit: Prima, einfacher geht es wirklich nicht. Bis auf ein paar Grammatik-Fehler bei den Übersetzungen perfekt.

Das war allerdings nur die NAS-Funktion. Den eigentlichen Appeal des Geräts machen ja die sexy Features wie Webserver, FTP-Server, automatisches Backup lokaler Festplatten, Zugriff via extern, MySQL, PHP (eigentlich müsste man auch einen WordPress-Blog unmittelbar aufsetzen können) etc. etc. aus, und die sind alle noch nicht konfiguriert. Dazu mehr im nächsten Teil.

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