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12.04.11

IK Multimedia iRig Gitarrenadapter im Test: Rocken mit iPhone und iPad

IK Multimedia iRig

Soundspezialist IK Multimedia ist bekannt für seine Gitarren- und Bass-Adapter iRig, mit dem man sein Instrument an seinen iPod Touch, sein iPhone oder iPad anschließen kann. Wir haben den iRig-Adapter mit den virtuellen Gitarrenverstärkern "Amplitube" und "Amplitube Fender" sowie Garageband getestet.

Eigentlich ist ja nicht viel dran an dem iRig. Einfach ein kleiner Kunststoffadapter mit einer 6,3-mm-Klinkenbuchse für Gitarrenkabel und Kopfhörer an einem Ende und einem 3,5 mm Klinkenstecker am anderen.

Aber in Kombination mit der richtigen App verwandelt der iRig Adapter von IK Multimedia einen iPod Touch, ein ipad oder iPhone in einen Verstärker für Bass oder Gitarre - inklusive einer ganze Reihe von Effektgeräten und plus Mehrspurrekorder.

 

IK Multimedia bietet für iPhone und iPod Touch zwei kostenlose Apps, Amplitube Free und Amplitube Fender Free, für das iPad gibt es ebenfalls Versionen der beiden Programme. Und natürlich können iPad-Besitzer mit dem iRig-Adapter ihre Gitarre oder ihren Bass auch verwenden, um mit Garageband loszurocken.

So lässt sich am iRig Adapter gar nicht viel testen. Es funktioniert einfach. Und verwandelt ipad, iPhone oder iPod Touch in Sekundenschnelle in eine ganze Reihe von Verstärkern inklusive Effektgeräte und Aufnahmestudio.

Was am Ende dabei rauskommt, hängt wie immer allein vom Musiker (und den verwendeten Apps und Einstellungen ab). Sparsame sind mit den kostenlosen Amplitube Apps gut bedient, selbst dort hat man ja schon mehr als einen Verstärker und Effektgeräte zur Auswahl. Bei der Nicht-Fender-Version zum Beispiel sind Delay und Noise Filter schon dabei, Distortion gibt es für die kostenlose Registrierung. Was auf Dauer etwas nervt, sind nur die Aufforderungen zu In-App-Käufen beim Start, aber das ist ja legitim. Selbst wenn man noch ein paar Euro für die Vollversionen der Apps investiert, ist das angesichts des Funktionsumfangs sehr günstig. Wo sonst gibt es Flanger, Overdrive, Chorus und Co. für 2,39 Euro das Stück? Und einen Verstärker für 3,99 Euro?

Das iRig selbst ist auf jeden Fall seine rund 29 Euro wert. Schließlich kommt es nicht nur mit Gitarre und Bass klar, sondern verarbeitet auch die Signale von Synthesizern und Keyboards.

Und wenn man ein iPad sein eigen nennt und sich Apples Garageband für 3,99 Euro holt, kann man komplette Songs produzieren.

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