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09.07.13

iFetch: Hunde-Bespaßungs-Maschine für Faule

iFetch in Aktion

Überforderte Herrchen und Frauchen können aufatmen: Die automatische Bespaßung für Hunde ist endlich erfunden. Unter dem Namen "iFetch" sucht das Projekt derzeit auf Kickstarter nach Unterstützern und ist dabei überaus erfolgreich.

iFetch in Aktion

Prancer der Pudel war die Inspiration für das Kickstarter-Projekt "iFetch". Wie viele Hunde ist auch er unermüdlich, wenn es darum geht, Dingen hinterherzurennen. Zudem ist er sehr fordernd: Immer wieder wirft er den Ball vor die Füße seiner Menschen und bellt solange, bis jemand den Ball aufhebt und wirft. Der Pudel rennt hinterher, rennt zurück, bellt... "Könnte man nicht einmal eine Maschine erfinden, die so etwas übernimmt", muss Großvater Denny Hamill aus Austin in Texas eines Tages gesagt haben. Und sein Enkel Grant dachte: Ja, könnte man so etwas nicht sogar selbst bauen? Gesagt, getan...

Das folgende Video zeigt die beiden Erfinder des iFetch, andere Beteiligte und natürlich das Gerät selbst in Aktion:

Der iFetch sei ideal für alle kleinen bis mittleren Hunde, sagen die Macher. Seine Funktionsweise ist an sich simpel: Am einen Ende gibt es einen Trichter, um den Ball in die Maschine zu geben, am anderen Ende kommt er herausgeschossen. Die Weite lässt sich auf 3, 6 oder 9 m einstellen. Clevere Hunde können sich mit dem iFetch komplett selbst bespaßen: Sie müssen nur herausfinden, wie sie den Ball in die Maschine geben müssen. Aber auch wenn Herrchen oder Frauchen noch selbst aktiv werden, nimmt der iFetch doch die armermüdende Wurftätigkeit ab. Dabei funktioniert das Gerät entweder mit Batterien oder per Netzteil auch an einer Steckdose. Man muss ihn nicht selbst ein- oder ausschalten: Wird ein Ball in die Maschine getan, schaltet sie sich ein, nach dem Abschießen des Balls schaltet sie sich von selbst wieder ab.

Preis und Lieferbarkeit

Inzwischen ist aus der Idee ein herstellbares Produkt geworden, das längst nicht mehr nur Großvater und Enkel im Verbund betreuen. Sie haben sich Fachleute ins Boot geholt und einige Details des Geräts sind inzwischen gar patentiert. Alles sei vorbereitet, damit die ersten Exemplare im Oktober 2013 die Fabrik verlassen können. Auf jeden Fall noch vor Weihnachten will man soweit sein.

Umgerechnet rund 75 Euro soll man dem Projekt auf Kickstarter vorschießen, um ein iFetch geliefert zu bekommen. Enthalten sind neben Maschine und Versandkosten auch drei passenden Miniatur-Tennisbälle. Das Mindestziel von 20.000 US-Dollar haben die Macher bereits locker überschritten, so dass diese Hürde geschafft ist.

Noch ist allerdings nicht endgültig geklärt, ob das Netzteil auch mit den europäischen Netzspannungen zurechtkommt oder einen Converter benötigt.

Weitere Informationen zum iFetch hier auf Kickstarter.

Gefunden bei Technabob.

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