07.10.09

HTC HD2: Multitouch mit 1GHz Prozessor

HTC HD2 - 1GHz CPU und Windows Mobile

HTC stellt mit dem HD2 das neue Flaggschiff in Sachen Smartphone vor, das vor allem bei der Ausstattung kräftig Gas gibt.

HTC hat sich innerhalb von wenigen Jahren an der Spitze der Smartphone-Hersteller etabliert. Auch im Massenmarkt ist man dank der Android-Handys stark vertreten, aber im Spitzenbereich setzt man weiter auf Windows Mobile. So läuft auch das neue HTC HD2 mit WM 6.5, aber HTC setzt eine eigene Desktop-Oberfläche ein. Die kommt wiederum aus der Android-Forschung, also trifft man auch bei Windows Mobile auf eine abgewandelte HTC Sense Navigation:

Allerdings sind solche Oberflächen ja eher Geschmackssache. Vielen ist die Eigenentwicklung von HTC etwas zu nüchtern, anderen ist sie zu dunkel. Ob sie besser ist als das, was Microsoft entwickelt hat, soll hier aber auch nicht entschieden werden.

Die technischen Daten des HD2 beeindrucken allerdings sehr. Unter dem 4.3 Zoll großem Touchscreen schlummert ein 1GHz Prozessor von Qualcomm, der auf 448 MB RAM zurück greifen kann. So viel steckt gerade mal in manchen altem Bürorechner. Knauserig war man beim Festspeicher, der mit 512 MB etwas dünn ausgefallen ist. Auf der anderen Seiten hat man seine Daten vermutlich auch lieber etwas mobiler auf einer SD-Karte.

Das Display kann allerdings mehr als sich nur betatschen zu lassen. Zum einen beherrscht es einige Multitouch-Funktionen, zum anderen soll sich die Schriftgrösse an den Zoomfaktor anpassen, ohne dass es zu seitlichen Scrollorgien kommt. Sieht sicher sehr schick aus, allerdings hat sich selten Probleme bei anderen Touchscreen-Handys mit der seitlichen Ansicht.

Bemerkenswert, was sonst noch so im HD2 auf einen wartet: UMTS/HSDPA, WLAN, Bluetooth, GPS, eine 5MP Kamera mit Dual-LED, ein Videoplayer, der von wma bis mp4 alles abspielt, und man bekommt auch eine integrierte Router-Funktion. Bedeutet, dass man das Telefon als Access-Point nutzen kann. Statt sich umständlich mit Tethering-Optionen rumzuschlagen, fungiert das Handy wie der heimische Router als Zugangspunkt.

Dazu kommen noch weitere Spielereien wie "Annährungssenoren". Die stellen fest, ob man das Handy bei einem Anruf in die Hand nimmt und und regulieren dann die Lautstärke des Klingeltons runter. Die viele Technik sorgt aber nicht dafür, dass der Akku schnell schlapp macht. Trotz des großen Displays und des mächtigen Prozessors soll die Batterie unter UMTS bei einem Dauertelefonat bis zu 5 Stunden durchhalten.

HTC HD2

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