16.09.09

HP Envy: Jetzt auch in Europa

HP Envy - Stylisch und teuer (Bild: HP)

Mit dem Envy möchte HP gerne dem Dell Adamo und dem MacBook Air Konkurrenz machen.

Envy? Der Name kommt einem doch bekannt vor. Richtig. Im letzten Jahr tauchten unter dem Namen Voodoo Envy ("Neid") ein paar Notebooks auf, die nicht schlecht aussahen. Hinter der Marke "Voodoo" versteckt sich HP, die nun beschlossen haben, ganz ohne Versteckspiel, die HP Envy Rechner auch den europäischen Käufern anzubieten. Günstig ist die Sache allerdings nicht:

Klar, es geht um Design, Image und natürlich auch um die Technik. Nobel-Notebooks wie das Dell Adamo sind Leuchtturmprojekte. Man verdient nicht viel dran, weil man wenig verkauft, aber man zeigt was man kann und hofft auf ein gutes Image beim Käufer, wenn dieser ein paar Preiskategorien tiefer zugreift.

Die Envy-Reihe gibt als Envy 13 und Envy 15 Notebook, wobei die Zahlen die Größe des Displays angeben. Der kleine 13 Zoll Rechner hat einen Core 2 Duo SL9600 mit 1,86 Ghz. Der verbraucht zwar wenig Strom, hat dafür aber eben auch etwas weniger Leistung. Immerhin wird die CPU durch eine ATI Mobility Radeon HD 4330 Grafikkarte entlastet.

Das Envy 15 hat etwas mehr Dampf unter der Haube. HP verbaut den Intel Core i7 720QM mit 1,60 Gigahertz, also einen mobilen i7 Prozessor. Das sollte zumindest in Sachen Speed einen ordentlichen Schub geben. Bis zu 8 GB RAM passen in die Speicherbänke, eine ATI Mobility Radeon HD 4830 sorgt für die Grafik.

Das Envy 13 ist nur zwei Zentimeter hoch und muss deswegen auch auf optisches Laufwerk verzichten. Dafür wiegt es nur 1,3 Kilo, und der Akku soll 10 Stunden halten. Beim Envy 15 muss man 2.4 Kilo mit sich rumtragen, der Akku hält trotz des kräftigen Prozessors aber immerhin noch sieben Stunden.

Aber teuer ist die Sache. Das HP Envy wird, wenn es zusammen mit seinem großen Bruder Ende Oktober auf dem Markt kommt, 1500 Euro kosten, das Envy 15 schägt mit 2000 Euro zu Buche.

Die Kollegen von Notebookcheck haben die HP Envy-Modelle unter die Lupe genommen.

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