Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

23.10.08

HP Data- und Voice-Messenger: Der iPaq wird Smart (phone)

iPAQ Data Messenger:

Hewlett Packard wandelt seine Pocket-PCs schleichend um in echte Smartphones: Mehr Sexappeal, weniger Arbeitsmief. Der "Data Messenger" und der "Voice Messenger" funken auch auf UMTS, sehen recht gut aus - und hören sehr gut zu.

Ich müsste mich schwer täuschen, wenn HP nicht mal die Firma gewesen ist, die als erste aus der Lähmung nach der Lancierung von 3Coms "Pilot" (später Palm) aufgewacht ist und mit den ersten iPaq - Taschencomputern auf Windows-Basis eine Art Konkurrenz zu Palm aufgebaut hätte (Oder war's Compaq? Ist ja eh alles einerlei...).

Heute ist Palm kein Gegner mehr - aber weil der Telefonhersteller Nokia, der TV-Konzern Sony und jetzt auch noch eine Obstfirma aus Cupertino Geräte anbieten, die nicht nur mindestens so leistungsfähig sind wie die "Taschencomputer", sondern noch dazu sexy und "smart", muss HP wohl mitziehen:

Die beiden jüngsten Mitglieder der bereits recht kinderreichen iPaq-Familie sehen aus wie echte Smartphones und nicht mehr wie Taschen-PC. Der Voice-Messenger hat dabei einen 2.4-Zoll Bildschirm und zwanzig Tasten zum Telefonieren und notfallschreiben, der Data Messenger hat ein 2.8-Zoll-Display und eine vollwertige Quertz-Tastatur, wenn man ihn aufschiebt.

iPaq, zum Diktat!

Dabei sollen sich die beiden ja von der Masse durch ihre Fähigkeiten als Zuhörer abheben: Sie lassen nämlich beide das Diktieren von Emails etc zu und übersetzen die Sprache in Schrift. Der Voice Messenger ist dabei sogar lernfähig und passt sich der Sprechweise des Besitzers an.

Beide sind mit so ungefähr allen Datenanbindungen ausgerüstet, welche alle andern Smartphones dieser Klasse bereits haben; Quadband ist ausserdem Pflicht und Wlan natürlich auch drin. 3-Megapixel-Kamera und GPS sind ebenfalls dabei.

Die beiden neuen iPaqs kommen im Dezember für 450 ( HP iPaq Voice Messenger ) und 550 Euro ( HP iPaq Data Messenger ) auf den Markt.

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer