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16.05.12

Ein-Personen-Fahrzeug Honda UNI-CUB: Kein Schritt zu viel

Honda UNI-CUB {pd Honda;http://world.honda.com/news/2012/c120515UNI-CUB-Personal-Mobility/photo/}

Honda stellt ein persönliches Mobilitäts-Gerät vor, den oder das UNI-CUB. Wie ein Segway reagiert das Fahrzeug auch auf Gewichtsverlagerung, ist jedoch kleiner, leichter, und fährt auch seitwärts.

Ist Honday UNI-CUB ein Fortschritt oder geht das Fahrzeug eher einen Schritt zu weit? Wenn man bedenkt, dass wir uns alle schon jetzt im Alltag viel zu wenig bewegen und dass viele zum Ausgleich im Fitnessstudio auf dem Laufband rennen, ist es eigentlich nur logisch, dass UNI-CUB uns das Gehen jetzt ganz abgewöhnen soll.

Anders als ein Segway lässt sich UNI-CUB auch gut in Gebäuden einsetzen. Auf dem kleinen Fahrzeug nimmt man nicht viel mehr Platz ein als beim Gehen. Und wie man im folgenden Video sieht, reagiert es selbst auf kleine Bewegungen. Auch ein seitliches Ausweichen ist möglich, ganz intuitiv.

Möglich wird das durch ein System, das Honda "Omni Traction Drive System" nennt. Das Antriebsrad, das Vor- und Rückwärtsbewegung ermöglicht, ist aus vielen kleinen Rädern zusammengesetzt, die sich seitlich bewegen können. So kann man sich auf der Stelle drehen und in alle Richtungen fahren. Manövrieren auf kleinstem Raum scheint kein Problem zu sein.

Eine Akkuladung soll für sechs Kilometer reichen, es fährt 6 km/h, wie viel es genau wiegt, können wir noch nicht sagen. Klar ist aber, dass Honda sein UNI-CUB verkaufen will, nur noch nicht, ab wann und zu welchem Preis.

Auf jeden Fall können wir uns wohl schon mal darauf gefasst machen, dass in einigen Jahren UNI-CUB oder ein Nachfolger in Museen, Bibliotheken, auf Flughäfen und Bahnhöfen zum ganz normalen Bild gehören wird. Wie lange mag es wohl dauern, bis man auffällt, weil man ganz normal zu Fuß geht?

Wer des Japanischen mächtig ist, findet auf der Honda UNI-CUB -Seite mehr Informationen. Update: Und dann gibt es noch die

Seite für die englischsprachige Welt .

via Dvice

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