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06.11.08

HixBooks E-Book-Reader: Das Buch der Weisen

Der große Hixbooksreader

HixBooks stellt seine Alternative zu Amazon Kindle und den eBooks von Sony und Ectaco vor: gleich zwei Lesegeräte und ein Konzept, dass die Verlage mit einbindet. Mit einem Haken.

 

Zurzeit ist das System nämlich nur für Österreich vorgesehen, die Ausweitung auf den "gesamten deutschsprachigen" Raum steht noch an. Und noch befindet es sich im "statu nascendi" (lat. Stadium der Geburt), will heissen, der Anbieter sucht noch Kooperationspartner, und Preise stehen auch noch nicht fest.

Ich bin ein Fan von elektronischen Büchern und lese genauso gerne vom Display wie auf Papier. Allein die Menge an Papier, die meine Kinder jeden Morgen zur Schule hin und mittags wieder zurück schleppen, lässt mich wundern, warum hier noch nicht längst jemand auf die Idee gekommen ist, preiswerte Lesegeräte zu entwickeln. Vom (un)hygienischen Zustand der Schulliteratur ganz zu schweigen.

Naja, die Welle rollt jetzt ja an, und man kann nur hoffen, dass sich neben dem teuren Kindle oder Sony auch preiswertere Lösungen durchsetzen. Denn nur so wird man auf die Dauer die Geräte verbreiten können. Die teurere HixBook-Variante, den gibt es in Deutschland bereits bei Libri, die ohne WLAN knapp 500 und mit etwa 600 Euro dafür verlangen. Die 50 kostenlosen eBooks mindern den Preis nicht wirklich, denn zum einen sind sie in englischer Sprache und zum anderen so alt, dass es mächtig stauben würde, wären sie nicht - eben, elektronisch.

Also warten wir weiter auf neue Geräte oder dass Kindle, Sony und HixBook wenigstens dafür sorgen, dass bald auch preiswertere Varianten auf dem Markt erscheinen. Auch eine Subventionierung könnte ich mir vorstellen sowie die Konzentration auf das Wesentliche. Bei einem Preis von etwa 200 Euro könnte ich auf Funktionen wie Tabletunterstützung, die das teurere Hixbooks-Lesegerät beherrscht, verzichten.

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