19.05.10

Hi-Ya Ninja: Ninja versus Keime

Hi-Ya Ninja - Japanische Heil- äh Kampfkunst gegen Keime (Bild: Cutebiz)

Der Hi-Ya Ninja desinfiziert die gequälte Zahnbürste mit UV-Licht-Therapie.

Spätestens seit der Grippe-Epidemie, die fast alle dahin gerafft hat, sind wir uns im Klaren darüber, dass Bakterien, Keime und Viren böse, böse, böse sind. Und wo findet man sie wohl am ehesten? In der Toilette? Erwiesenermassen dort weniger als in PC-Tastaturen. Da sollte allein der Gedanke, dass man bis zu drei Monate lang die gleiche Zahnbürste benutzt nachdenklich stimmen. Dem Hygienefimmel um Sagrotan und Cutasept schließt sich der japanisch anmutende Hi-Ya Ninja an. Die lustige Figur macht ernst, wenn es um Keime geht: Sobald die verseuchte Zahnbürste im Inneren verstaut ist, malträtiert das UV-Licht sechs Minuten lang alles Proteinogene und zerstört damit 99,9% aller Krankheitserreger, sogar H1N1, wirbt der Händler. Ob es sich dabei um normale oder Aufsteckköpfe für elektrische Zahnbürsten handelt ist unserem treuen Helfer egal. Wer keine zur Hand hat, wird sich über die beigelegte Bürste freuen.

Nicht im Lieferumfang dagegen finden sich die drei AAA Batterien, die es braucht, um die UV-Diode anzutreiben.

Wie immer wieder berichtet wird, ist zu große Hygiene Auslöser für Allergien und Krankheiten. Kinder, die auch mal Sandkuchen aus dem Sandkasten essen oder auf einem Bauernhof im Heu und Schlamm herumtoben, bekommen seltener bis gar keine Allergien.

Vor allem im Bad ist es in zivilisierten Haushalten sauberer als an der Haustürklinke oder auf dem eingestaubten Schrank.

Und da wir die Grippe-Epidemie überstanden haben, dürfte uns jetzt nichts mehr umhauen können.

Unbelehrbare und Germophobe finden den Hi-Ya Ninja bei Cutebiz.

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