07.04.08

Heizung der anderen Art Dank IBM keine kalten Füsse

Pool warmes Wasser

Coole Idee für ein warmes Schwimmbecken: in Uitikon bei Zürich wird die Abwärme aus einem Rechenzentrum dafür eingesetzt, das Wasser im lokalen Schwimmbad zu erwärmen.


Dank IBM können die Einwohner von Uitikon/CH schon bald in den Pool springen, ohne einen Kälteschock fürchten zu müssen (auch wenn dort keine heisse Brunette für steigende Temperaturen sorgt) (Bild: istockphoto)

Dass uns Computer das Leben erleichtern, dürfte bekannt sein. Dass man sich aber dank Computern über ein geheiztes Schwimmbecken freuen darf, wird wohl für die meisten von uns neu sein.

Die Bewohner der kleinen Gemeinde Uitikon in der Nähe von Zürich (Schweiz) kommen nämlich schon bald in diesen Genuss. Die im Dorf ansässige GIB-Solutions AG hat sich beim kürzlich durch IBM gebauten Rechenzentrum nämlich ein besonderes Feature einfallen lassen: die von den Computern erzeugte Hitze wird nicht einfach abgesaugt und ins Freie geleitet, sondern dazu genutzt, Wasser fürs lokale Schwimmbad zu erhitzen. Dieses befindet sich zwar gerade noch im Umbau, sobald dieser jedoch abgeschlossen ist, wird das Uitikoner Hallenbad fast gratis über ein beheiztes Becken verfügen. Die Gemeinde Uitikon hat sich nämlich bloss teilweise an den Baukosten für die Wärmetechnik beteiligen müssen und kann nun die Abwärme aus dem GIB-Rechenzentrum gratis nutzen. Da sagen wir nur: Bravo IBM und GIB-Solutions!

Heat from Data Center to Warm a Pool

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