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28.06.15

Hank the beer Tank: Die mobile Zapfanlage für Parkplatz-Picknicks

Hank the Beer Tank 02

Hank the Beer Tank ist eine mobile Zapfanlage, die auf der Schwarmfinanzierungs-Plattform Kickstarter Unterstützer sucht. Hank benötigt kein Eis, sondern kühlt mit Strom. Er kann an der KFZ-Steckdose oder am Stromnetz betrieben werden und zapft Mehrwegfässer (KEGs) mit Co2-Flaschen an.

Hank the Beer Tank 02

Ideal für Parkplatz-Picknicks oder etwas größere Grill-Events. Hank the beer tank verspricht, der Mittelpunkt jeder Zusammenrottung von Bierliebhabern zu werden. Die Idee einer mobilen Zapfanlage wurde von Adam Koeppel und Sebastian Ehreiser entwickelt, zwei Freunden, die in Washington leben. In den letzten 18 Monaten bastelten sie verschiedene Prototypen zusammen, bis sie das Gefühl hatten, mit dem jetzt ausgereiften Modell an die Öffentlichkeit gehen zu können.

Wie man das jetzt so macht, starteten sie eine Kickstarter-Kampagne mit einem Video, in dem sie das Prinzip und das Besondere an Hank the beer Tank erklären und um Unterstützer werben.

Hank the Beer Tank soll einfacher zu transportieren sein als die entsprechende Menge Bier (knapp 20 l) plus Kühlmittel. Auf Räder hat man verzichtet, weil man keine gefunden hat, die für alle Terrains geeignet wären und weil sie die Zapfanlage schwerer und sperriger gemacht hätten. Leer soll Hank aber von einer Person zu tragen sein, besser geht es noch mit zwei Personen, die an den beiden dafür vorgesehenen Griffen anpacken können. Vom Transport abgesehen braucht man allerdings immer eine Steckdose in der Nähe, entweder die vom Auto oder eine mit 110-220 V. Eine externe Batterie speziell für Hank the Beer Tank ist laut den beiden Entwicklern schon in Arbeit.

Die Zapfanlage fasst Mehrwertfässer, sogenannte KEGs, mit 19,8 l Inhalt (5,32 gal, Sixth Barrel) oder 18,93 l (5 gal, für Heimbrauer). Für die Selbstbrau-Fässchen wird ein Adapterkit benötigt. Ob sich auch ein europäisches Fässchen verwenden lässt, wird nicht beantwortet, aber da Hank bei erfolgreicher Finanzierung zunächst sowieso nur innerhalb der USA verkauft wird, stellt sich die Frage auch noch gar nicht.

Die Finanzierung auf Kickstarter läuft noch bis zum 16. Juli 2015. Einige Geräte können noch zum Vorzugspreis von umgerechnet rund 615 Euro erworben werden, danach steigt der Preis auf circa 660 Euro. Bis man diese Summe raushat, muss man schon eine ganze Menge Parkplatz-Partys feiern, so praktisch Hank auch sein mag.

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