Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

16.03.15

Hackaball: Programmiere Spielzeug-Kugel für Kinder

Da steckt einiges drin. (Foto: Hackaball)

Er sieht wie ein Spielzeug-Ball aus, was er letztlich auch ist. Aber Hackaball ist weit mehr als nur eine Kugel ohne weitere Funktionen. Ganz im Gegenteil, steckt doch im Inneren Technik, die vor allem Kids beglücken soll.

Da steckt einiges drin. (Foto: Hackaball) Da steckt einiges drin. (Foto: Hackaball)

Der Hackaball möchte dem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise das Programmieren beibringen und Zusammenhänge erklären. Und natürlich vor allem eines: unterhalten.

 

Das steckt drin

Neun LEDs, Vibrations-Motor, ein Bluetooth-Modul, ein Gyroskop, ein Accelerometer, Lautsprecher und ein Akku wurden verbaut, um dem Hackaball allerlei Fähigkeiten zu spendieren und Kindern Freude zu bereiten. Diese entsteht durch die Verbindung zu einem iPad, auf dem diverse Apps den Ball nutzen.

Beispielsweise ist Hackaball in der Lage festzustellen, ob man ihn gerade schüttelt, wirft, berührt oder tritt. Genauso ist er immerhin wasserabweisend und leuchtet sowie vibriert bei Bedarf. Das soll wiederum zu zahlreichen App-Ideen führen. So kann der Nachwuchs die „Kuller“ als Wecker nutzen, aber auch als Zählgerät bei sportlicher Aktivität.

Genauere Informationen verrät das Video der Macht...

www.youtube.com/watch

Für junge Programmierer

Interessant ist der Ansatz, Kindern spielerisch Programmierung beibringen. Unter anderem sollen sie mittels des Balls versuchen, defekte Spiele zu reparieren. Ferner können sie kleine Minigames entwerfen und diese sogar mit Freunden teilen. Stets wird der Hackaball eingebunden und gewissermaßen programmiert.

Im Zweifel aber ist Hackaball auch ein farbenfroher Ball zum Spielen und Drücken. Die robuste Bauweise und die optionalen App-Elemente machen ihn vermutlich zu einem facettenreichen Spielzeug. Im Visier haben die Macher Kids zwischen 6 und 10 Jahren. Löblich finde ich ebenfalls den anvisierten Preis: Wenn alles gutgeht und die Finanzierung erfolgreich bei Kickstarter abgeschlossen wird (wonach es aussieht), soll ein Exemplar bei 69 US-Dollar (rund 60 Euro) zuzüglich Versandkosten nach Deutschland liegen. Das klingt fair, zumal es auch erste Apps gratis dazu gibt. Suboptimal dagegen: Bisher wird nur das iPad unterstützt, später sollen Apps für iPhone und Android folgen - wenn genügend Geld bei Kickstarter eingenommen wird.

Spaß für Kids. (Foto: Hackaball) Spaß für Kids. (Foto: Hackaball)

Wie gesagt: Fertig ist der Hackaball noch nicht. Wenn die anvisierten 100.000 US-Dollar via Crowdfunding eingenommen werden, soll mit der Auslieferung des Gadgets im Dezember 2015 begonnen werden. Da ich die Idee wirklich sympathisch finde, drücke ich den Verantwortlichen die Daumen.

Weitere Details finden sich bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite .

Schlagworte zu diesem Artikel

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer