29.08.09

Sharp PC-Z1: Lässt Netbooks wie Fettbooks aussehen

Sharp PC-Z1 offen

Sharps PC-Z1 will eine neue Kategorie mobiler Geräte für das Cloud Computing eröffnen - mit Touchscreen und Ubuntu-Betriebssystem.

Hat da jemand Zaurus gerufen? Assoziationen an den berühmten Vorfahren der mobilen Kleinstcomputer sind sicherlich beabsichtigt, wenn man das Z im Namen betrachtet. Sharps neuestes Gerät läuft allerdings unter einer speziell dafür maßgeschneiderten Version des Linux/Ubuntu Systems 9.04 , einem Smartbook Remix für ARM-basierte Systeme. Ein Druck auf den Quick Launch-Knopf, und nach 3 Sekunden ist der Kleine betriebsbereit. Das ist nur eine der Eigenschaften, die Sharps PC-Z1 aus der Masse der Kleinstrechner hervorheben. Eine weitere ist seine Größe - und sein 5-Zoll Touchscreen-Bildschirm, das eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel besitzt. Der PC-Z1 soll Vorreiter einer neuen Generation von Internet-tauglichen Geräten sein und gleichzeitig als eBook-Reader und elektronisches Wörterbuch dienen.

 

Als Herz des Sharp PC-Z1 - der auch den Beinamen Netwalker trägt - kommt ein mit 800Mhz getakteter ARM Freescale i.MX515 Prozessor zum Einsatz. Weitere Fakten: 512MB Ram , 4GB Flash Speicherplatz und ein Kartenschacht für MicroSDHC Speicherkarten bis 16GB. Für die nötigen Schnittstellen sorgen WLan 802.11b/g und 2 USB-Anschlüsse. Die Größe der Tastatur soll knapp 70% von der einer normalen betragen, der Akku bis zu 10 Stunden durchhalten.

In Japan beginnt der Verkauf für rund 450 $ im September, eine europäischer Verkaufsstart steht noch nicht fest. Aber immerhin kann man sich die Pressemitteilung ansehen. Und bei chip.de findet man weitere Bilder.

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