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23.04.14

Garmin vivofit: Fitnesstracker mit aussagekräftigem Display

Garmin vivofit Fitnesstracker (Bilder: Frank Müller)

Vivofit vom GPS-Spezialisten Garmin ist einer der aktuellen Fitnesstracker, die sich in den letzten Monaten zum Trend-Gadgets entwickelt haben. Wir konnten den Tracker ausprobieren und sagen, wie er sich im Alltag bewährt.

 

Garmin vivofit ist nach dem Fitbit Flex der zweite Fitnesstracker, den ich ausprobieren konnte. Und er punktet - in meinen Augen - gegenüber dem etwas älteren Flex in fast allen Bereichen. Am auffälligsten ist der Unterschied in der Anzeige.

Während das Fitbit Flex über 5 LEDs mit seinem Träger kommuniziert, zeigt das Garmin vivofit auf einem gut ablesbaren E-Ink-Display genau an, wie viele Schritte oder Kilometer man schon zurückgelegt hat und wie viele noch verbleiben, bis man sein Tagesziel erreicht hat. Außerdem werden noch Datum und Uhrzeit angezeigt. Bleibt man längere Zeit sitzen, bildet sich ein roter Balken, der dazu motivieren soll, sich wieder zu bewegen.

Synchronisation über USB ANT Stick oder App

Wie beim Fitbit Flex braucht man auch beim Garmin vivofit einen kleinen USB-Dongle zur Synchronisation am PC. Dieser Dongle verbindet sich mit dem viovofit nicht per Bluetooth, sondern über den proprietären Funknetzstandard ANT+, der auch von anderen Herstellern sowie von Herzfrequenzbändern genutzt wird. So kann man den Garmin vivofit auch mit einem kompatiblen Herzfrequenzsensor koppeln. Der Garmin vivofit ist übrigens wasserdicht bis 5 ATM, kann also ohne weiteres unter der Dusche oder in der Wanne getragen werden.

Das Display des Garmin vivofit

Das E-Ink Display besitzt zwar keine Hintergrundbeleuchtung, lässt sich aber sehr gut ablesen, so lange es nicht ganz dunkel ist. Im hellen Sonnenlicht im Freien ebenso wie in Innenräumen.

Der Vorteil E-Ink-Displays ist aber nicht nur seine gute Ablesbarkeit, sondern auch der geringe Stromverbrauch. Dadurch sollen die beiden auswechselbaren CR1632-Knopfzellen über ein Jahr halten, bevor man sie austauschen muss.

Regelmäßig synchronisieren - am besten per App

Meine Frau hatte ihr Garmin vivofit nicht jeden Abend mit dem Rechner synchronisiert, die beiden ersten Tage der Aufzeichnung schienen verschwunden zu sein - ausgerechnet die aktivsten. Zum Glück tauchten die Daten aber wieder auf, als wir über die App mit dem iPhone synchronisierten. Es ist möglich, das Garmin vivofit mit einem anderen Garmin Connect Konto zu verbinden, so dass ein Gerät auch abwechselnd von mehreren Nutzern getragen werden kann. Da das aber ein bisschen hakelig ist und manchmal 2–3 Anläufe braucht, sollte man das nicht von Tag zu Tag machen, sondern eher wochenweise oder vierzehntäglich. Außerdem ist ein längerer Zeitraum natürlich aussagekräftiger.

So genau ist der Garmin vivofit

Bei einem ersten Testspaziergang habe ich parallel zum Garmin vivofit die [itunes itunes.apple.com/de/app/maps&] GPS-App Maps 3D [/itunes] mitlaufen lassen. Laut Garmin waren es 3 km, die ich in der halben Stunde hinter mich gebracht habe, nach der App 30 Meter mehr.

Design: nicht gerade filigran

Der Garmin vivofit Fitnesstracker selbst ist ein wenig größer als der des Fitbit Flex und nicht ganz so elegant. Das stimmt manche Trägerin vielleicht weniger glücklich, lässt sich meiner Meinung nach aber ohne weiteres verschmerzen; groß ist der Unterschied nicht. Und die aussagekräftige Anzeige des Garmin macht diesen Umstand mehr als wett.

Der Garmin vivofit motiviert meiner Meinung nach durch diese Anzeige noch stärker dazu, sich täglich zu bewegen als das Fitbit Flex. Schließlich reicht ein Blick auf das Display, um genau zu sehen, wie viele Schritte noch bis zum Tagesziel fehlen.

Der Garmin vivofit kostet auf Amazon rund 120 Euro. Weitere Infos gibt es dort und natürlich direkt bei Garmin auf der Produktseite des vivofit.

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