22.01.14

GameBuddy: Inhalte streamen zwischen Konsolen, iOS, Android und Windows

gamebuddy developement

Mit GameBuddy lassen sich Inhalte über Wi-Fi auf jeden Monitor streamen. Dabei überschreitet die kleine Box Plattformgrenzen und kann Inhalte Android auf Windows streamen und umgekehrt. Der Hersteller verspricht, dass es bei der Übertragung Bildverzögerungen von höchstens 60 ms geben wird. Fürs Gaming, Präsentationen oder auch das Anschauen von Filmen wäre das ideal.

gamebuddy developement GameBuddy in der Entwicklungsphase

GameBuddy ist eine kleine Box, die sich mittels Wi-Fi oder eines HDMI-Kabels mit dem Sender oder Empfängergerät verbindet. Um ein erfolgreiches Setup aufzubauen, braucht es mindestes zwei Boxen. Die eine fungiert als Sender und ist an Konsolen, BluRay-Playern oder Computern angeschlossen. Die zweite Box ist der Empfänger und verbindet sich mit dem Monitor oder Display, an dem die Inhalte dargestellt werden sollen.

Die Szenarien, in denen GameBuddy Einsatz finden könnte, sind vielfältig. Zum einen kann man so PC-Spiele auf den großen Fernseher streamen lassen, um sie dann dort entspannt zu spielen. Aber auch der umgekehrte Fall ist möglich: Spielt man gerade an einer Konsole am großen Fernseher und ein Familienmitglied möchte lieber das Fernsehprogramm schauen, so kann man das Spiel einfach auf den Computermonitor ausgeben lassen und dort weiterspielen. Mit einer Verzögerung von höchstens 60 ms machen dann auch schnelle und hektische Spiele keine Probleme. Laut Hersteller haben Konkurrenzprodukte oftmals Verzögerungen von bis zu 200 ms.

Nicht nur für Spiele

Aber nicht nur Spiele sind möglich. Auch wenn die Box GameBuddy heißt, kann sie jede Art von Bild übertragen. Mittels einer entsprechenden App lässt sich so der Windows-Bildschirm auf das Smartphone bringen und von dort aus über den Touchscreen steuern. Das Bild lässt sich zudem gleichzeitig über den großen Fernseher streamen, sodass gleich drei Geräte in diesem Beispiel-Setup involviert sind.

In der Praxis könnte man beispielsweise bei einer geschäftlichen Präsentation oder bei einem Dia-Abend mit der Familie die Inhalte des Laptops an den Beamer senden und das Bild selbst über das eigene Smartphone steuern. Mit diesem Setup könnte man zudem Filme vom Rechner am Fernseher sehen, selbst wenn der Rechner in einem anderen Raum steht. Es muss lediglich eine erfolgreiche Netzwerkverbindung zwischen beiden GameBuddy-Boxen bestehen.

Wie bekomme ich GameBuddy?

Derzeit läuft eine Kickstarter-Kampagne zu GameBuddy und diese endet am 14. Februar. Für umgerechnet 92 Euro inklusive internationalem Versand bekommt man zwei GameBuddy-Boxen, um sofort loslegen zu können. Der offizielle Verkauf soll im Frühsommer dieses Jahres vonstatten gehen.

Weitere Informationen und Videos zur Demonstration der Funktionen von GameBuddy, gibt es auf der Kickstarter-Projektseite. Dort lässt dich das Projekt auch unterstützen und ein GameBuddy-Box-Set erwerben.

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