23.01.11

Gainward Geforce GTX 580: Die Macht der 3GB

Gainward Geforce GTX 580 (Bild:Gainward)

Gainward hat eine Geforce GTX 580 Grafikkarte mit 3GB RAM vorgestellt. Deren Nutzen zeigt sich aber erst bei hohen Auflösungen.

Von zwei Dingen kann man bei einem Rechner nie genug haben: CPU-Power und RAM, wenn letzteres denn auch vernünftig verwaltet wird. Grafikkarten sind von Haus mit eigenem Speicher ausgestattet, der vor allem bei 3D-Anwendungen für ruckelfreies Vergnügen sorgt. Industriestandard sind hier im Moment 1.5 GB, aber das reicht Gainward nicht. Irgendwie hat man es geschafft, die doppelte Menge auf die Karte zu quetschen, die damit bei hohen Auflösungen mehr Leistung bringen soll.

Die 3 GB DDR5 Speichersteine sind mit 2010 MHz getaktet, dazu kommt ein die Fermi-GPU deren CUDA-Chips auf 783Mhz kommen. Das ist dann schon recht flott; wenn man die Shader-Einheiten (1566 MHz) noch mitbetrachtet, liegt man relativ weit vorne.

Die 3GB werden den meisten Gamern aber selten etwas bringen. Gainward gibt an, dass man erst bei Auflösungen jenseits der 2560 x 1600 Pixeln den Vorteil richtig spürt. Eine derartige Auflösung wird man an heimischen PCs eher selten finden. Laut soll die Karte dabei nicht sein. Bei normaler Nutzung verspricht der Hersteller rund 33dB, also recht wenig. Wie die drei Lüfter unter Volllast lärmen, verrät man leider nicht. Dafür gibt es viele Anschlüssen, genauer gesagt zwei DVI-I, einmal HDMI und einen Displayport.

Die Karte soll im Februar ausgeliefert werden, ein Preis wurde aber nicht kommuniziert. Die GTX 580 mit 1.5 GB RAM liegt preislich im Moment bei rund 500 Euro.

 

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