26.09.06

Funktionalität und Bedienung des Zen V Creative 1 GB - Teil 2

Installation

Zückt man die Bedienungsanleitung nicht zur Hand - so steckt man den Zen V einfach mal so per USB-Kabel an den PC. Was passiert? Genau - erstmal nichts. Doch dann beginnt sich der Player an selbst aufzuladen.

Ok nun gut, ich lege brav die Software ein und starte die Installation.

Die Installationsoftware führt einem ohne Punkt und Komma durch die Installation - man braucht nur einmal den Lizenzvertrag anzunehmen - und schon wird installiert.

 

Installation

Nach der Installation der Software wünscht sie sich, dass der PC neu gestartet wird.

Nach dem öffnen der Software eröffnet sich uns dieses Bild hier:

 

Das Bild erinnert mich extrem stark an iTunes. Obwohl ich wild umher klicke und der Player eingesteckt ist, finde ich nichts um meine Musik auf den ZENv zu übertragen... Dann entdecke ich ein kleines Feld unten in der Taskleiste. Ich klicke drauf und schon eröffnet sich ein neues Bild:

 

Heiter klicke ich mich durchs Menu der Software und entscheide mich schliesslich dafür, dass ich alle meine Musik aus den eigenen Dateien auf den Player kopieren möchte:

 

Die Software ist wirklich klug und hat alle meine 340 Musikdateien entdeckt und synchronisiert sie jetzt mit dem Player:

 

Der Zen V kann leider nur mit der mitglieferten Software mit dem PC kommunizieren, das ist nicht zeitgemäß. Andere Player steckt man einfach an den PC an, und sie werden als Wechselmedium erkannt. Nach der Softwareinstallation kann man aber immerhin im Windows Explorer Dateien per Drag & Drop auf den Player übertragen. Trotz USB 2.0 geht die Datenübertragung extrem langsam... für 340 Lieder braucht das gute Ding etwa eine halbe Stunde...

Der Zen V kann nicht nur MP3's abspielen, sondern auch Dateien im WMA-Format, sowie im WAV-Format. Das war's dann allerdings auch schon an Audioformaten - da wäre mehr wünschenswert.

 

Bilder kann der Zen V auch anzeigen - allerdings nur im JPG-Format. Und liegen die Bilder nicht in einer quadratischen Auflösung vor, sieht man auf dem Display mehr oder weniger nur Matsch. Ein Bild mit 640 x 640 Pixel sieht auf einem 128 x 128 Pixel großen Display natürlich auch nicht so prickelnd aus. Das Ganze eignet sich also nur bedingt als Fotospeicher. Positiv ist, dass man jedes Bild auch als Hintergrund/Wallpaper für den Zen V benutzen kann (wie beim Handy).

 

Daneben hat der Zen V eine eingebaute Uhr mit Datum, eine Alarm- bzw. Weckfunktion, einen Kalender mit der Möglichkeit, Termine einzutragen, und eine Aufnahmefunktion über das integrierte Mikrofon. Für letztere befindet sich auf der rechten Gehäuseseite eine eigene Taste, so dass man jederzeit sofort eine Aufnahme starten kann. Die Aufnahmen werden im WAV-Format gespeichert, und sind demnach alles andere als platzsparend. Die Aufnahmequalität ist auch nicht die beste - die Aufnahmen klingen dumpf. Für schnelle Memos allerdings ausreichend.

Die Bedienung ist denkbar einfach: Durch das Menü navigiert man mit einem 4-Wege-Joystick, den man auch schon von vielen Handys kennt. Ansonsten gibt es nur noch 2 Tasten - eine für Play/Pause und eine zum Zurückspringen im Menü bzw. Aufrufen des Sondermenüs durch längeres Gedrückthalten.

Was dem Zen V fehlt ist eine simple Stop-Taste.

Der Klang des Zen V ist jetzt nicht schrecklich, ich würde ihn auch nicht als schlecht bezeichnen. Er ist allerdings auch nicht wirklich richtig gut.

Weiterführende Links:

creative.com

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