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22.04.11

Fujitsu Venensensor: Der kleinste Venenscanner der Welt

Fujitsu Venenscanner

Der Fujitsu Venenscanner soll schneller und zuverlässiger als bisherige arbeiten.

"Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser", heißt es und wenn es um geheime/ persönliche Daten geht, sollte man ganz genau kontrollieren, wer Zugriff darauf hat. Biometrische Zugangskontrollen sind en vogue, einfach zu benutzen und komplizierte Passwörter gehören dank ihnen der Vergangenheit an. Neben den allseits beliebten Fingerabdruck- nutzt James Bond auch Retina-Scanner für die Verwahrung hochgeheimer Dokumente. Weniger bekannt, deshalb aber nicht minder sicher sind die Venenscanner, die den Verlauf der Blutadern "durchleuchten", deren Muster speichern und wiedererkennen können. Seit 2003 arbeitet Fujitsu schon an dieser Technik, und nun ist ein Sensor herausgekommen, der klein genug ist um mühelos in Laptops eingebaut zu werden.Venenscanner erlauben nicht nur eine sehr hohe Wiedererkennungsrate, sondern sind durch ihre berührungslose Technik auch besonders hygienisch und schwer zu überlisten. Doch durch die hohe Empfindlichkeit der Scanner musste die Hand möglichst ruhig in der Luft gehalten werden. Die neue Generation aber wartet nun mit 20 Bildern pro Sekunde auf und sucht sich das beste Erkennungsbild heraus, der Anmeldeprozess verkürzt sich, die Fehlerrate sinkt. Dabei sind die Abmessungen des Sensors beachtlich, mit 29x29x11,2mm schrumpft er auf die Hälfte bisheriger, während gleichzeitig die Technik verbessert wurde.

Die Japaner scheinen ganz verrückt danach zu sein, bereits im Jahr 2008 testeten Kreditunternehmen Venenscanner an Bankautomaten. Die Statistik gibt ihnen Recht, nur in einem von 80 Millionen Scans versagt die Technik, so Fujitsu. Wenn die Scanner klein genug für Smartphones sind, kann man sich vielleicht auch den PIN-Code ruhigen Gewissens sparen.

Via Fujitsu.

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