27.11.11

Fujifilm X-S1: Mit halber Auflösung in die Nacht

Fujifilm X-S1 {pd Fujifilm;http://www.fujifilm.eu/uk/news/article/news/fujifilm-x-s1-the-bridge-camera-reinvented/}

Die Fujifilm X-S1 Bridgekamera versucht mit langer Brennweite und empfindlichem Sensor Käuferherzen zu gewinnen.

 

12 MP und dafür EUR 700? Jeder Megapixelfreak würde da an die Decke springen, in lautschallendes Gelächter verfallen und sein Smartphone hochhalten, das genauso viele Pixel hat – pro Euro. Erst wenn man dann noch «Fujifilm», «Bridge-Kamera» und «Superzoom» nachschiebt, wird er sich wohl verschämt in die Ecke verkriechen. Die Fujifilm X-S1 brüstet sich mit einigen interessanten Daten.

Als Sensor kommt ein 2/3 Zoll grosser CMOS-EXR-Chip zum Einsatz, der auch in der X10 verbaut wurde. Damit wird man unter schlechten Lichtbedingungen benachbarte Pixel zusammenfassen können und rauschärmere Bilder, bei halbierter Auflösung, erhalten.Man kann auch den Dynamikumfang erweitern (HDR), indem man die Kamera anweist, die benachbarten Pixel unterschiedlich lange zu belichten und die beiden Bilder später zusammenzusetzen. Sämtliche Bedienelemente sollen aus Metall gefertigt sein, während das Gehäuse mit einem rutschfesten Gummiüberzug versehen wurde. Ein 3 Zoll grosses, ausklappbares Display erlaubt auch «Überkopf-Fotografien». Zum Betrachten aufgenommener Bilder und FullHD-Videos eignet sich der HDMI-Ausgang.

Das Objektiv reicht von 24-624 mm Brennweite (KB) und zeigt eine typische Lichtstärke von 2,8 bis 5,6. Gerade bei längeren Brennweiten wird man die Bildstabilisierung mittels Lens-Shift zu schätzen wissen. Am anderen Ende der Skala, im Macro-Bereich, kann man bis auf 1 cm an sein Sujet heran gehen. Der Akku soll für bis zu 500 Aufnahmen reichen, die man sowohl im JPG- als auch RAW-Format aufnehmen kann.

Die Fujifilm X-S1 soll im Januar 2012 erscheinen.

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