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03.02.10

Fujifilm Finepix HS10: Fernrohr mit 10 Megapixeln

Fuji Finepix HS10 - Greift DSLR Kameras an (Bild: Fuji)

Die Fujifilm Finepix HS10 erfreut den Käufer mit einem mächtigen Zoom, das von 24 bis 720mm reicht.

Bridge-, oder auch Superzoomkameras genannt, erfreuen sich großer Beliebtheit - Megapixel sind out, jetzt gehts um die Länge.

Und das, obwohl sie preislich teilweise auf dem Niveau einer DSLR liegen. Und letztere haben einen klaren Vorteil, wenn es um die Bildqualität geht. Auf der anderen Seite: um eine DSLR mit vergleichbaren Objektiven Brennweiten auszurüsten, wird man schon eine vierstellige Summe auf den Tisch legen müssen. Also schließen viele Käufer den Kompromiss und bedienen sich im Bridge-Segment. Deren neueste Vertreter ist die Fuji Finepix HS10.

An der fällt zunächst mal der große Brennweitenbereich auf. 24 bis 720mm sind ein Wort. In diesem Bereich dürfte man alles abdecken, was einem so vor die Linse kommt.

Und mit Convertern kann man zumindest den Zoombereich noch vergrößern, wenn man das denn will. Allerdings: der lange Zoom verlangt nach einem Stativ. Zudem gleicht nur der CMOS-Sensor leichte Verwackler aus. Bei dem handelt es sich um einen 2/3-Zoll- 1/2,3-Zoll Sensor mit einem Cropfaktor (Brennweiten"verlängerung" im Vergleich zu Kleinbild) von 4 rund 6,5, was das lange Ende von 720mm KB erklärt. Die Lichtstärke ist entsprechend mit 2.8 beim Weitwinkel von 24mm und 5.6 Anfangsblende bei 720 nicht mal schlecht.

Der ISO Bereich startet bei 100 und endet bei 6400 ISO, der Sensor liefert zurückhaltende 10.3 Megapixel, was das Rauschverhalten einigermaßen eingrenzen sollte. Es gibt einen elektronischen Sucher, aber man wird wohl meist mit dem drehbaren LCD-Bildschirm auf Motivsuche gehen - auch weil der Suchermonitor mit 200'000 Pixeln schlechter auflöst als das Display, das mit 230'000 auch nicht gerade kleine Pixel zeigt. Videos werden im FullHD Modus aufgenommen, ein HDMI-Ausgang sorgt für die Übertragung auf einen HD-Fernseher.

Weitere nette technische Spielereien sind Bewegt-Motiverkennung: Man kann einen sich bewegenden Gegenstand im Bildausschnit markieren, und die Kamera bleibt bei 10Bildern pro Sekunde mit der Schärfe auf dem Objekt.

Um die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen, hat die Kamera einen Art integrierten HDR-Modus, in dem sie mehrere Bilder aufnimmt und sie zugunsten geringeren Rauschens zusammenrechnet.

Kein schlechtes Angebot, leider gibt es noch keine Infos, ob man die Kamera auch in einen kompletten "manuell" Modus schalten kann. Ich gehe aber davon aus, dass das möglich sein wird.

Die HS10 gibt es ab April, und sie soll dann rund 430 Euro kosten.

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