03.02.14

Fresh’n Rebell Rockbox 3: Laut mit ordentlich Akku

Fresh'n Rebell Rockbox 3 (Bilder: Frank Müller)

Die noch junge Marke Fresh'n Rebell hat im Moment sechs Bluetooth-Lautsprecher im Programm, die alle den Namen Rockbox tragen und für unterschiedliche Ansprüche geeignet sind. Wir haben uns die stärkste, die Rockbox 3 angehört.

 

Fresh'n Rebell ist ein Markenname, der schon andeutet, dass es sich wohl nicht um ein Traditionsunternehmen handelt. Bislang haben Nutzer auch nur die Auswahl unter sechs Produkten, aber die sind dafür genau auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt.

Die Rockbox 3 - die ich in diesem Test vorstellen möchte - "ist der tragbare Bluetooth-Lautsprecher für alle, die es laut mögen". Außerdem soll der 2.000 mAh- Akku bei voller Ladung bis zu 24 Stunden durchhalten. Und nicht nur das: Dank einer USB-Buchse auf der Rückseite lässt sich die Rockbox #3 auch als Reserveakku verwenden, mit dem man im Notfall sein Smartphone aufladen kann. Sehr praktisch.

Aber gehen wir erst mal einen Schritt zurück an den Anfang und holen die Rockbox 3 aus ihrem stylischen Schneewittchen-Sarg. Was beim ersten Anfassen auffällt ist die Oberfläche: Sie ist samtartig gummiert, sehr griffig und fasst sich angenehm an. Im Boden der Verpackung befinden sich eine Kurzanleitung, das Netzteil und ein kurzes 3,5-mm-Klinkenkabel zum Anschluss eines Gerätes ohne Bluetooth.

Zunächst sollte man die Rockbox voll aufladen. Bei meinem Testgerät hörte die Kontrollleuchte auf der Rückseite schon nach ein paar Minuten auf zu leuchten. Ist der Akku leer, soll ein voller Ladevorgang nach zweieinhalb Stunden abgeschlossen sein.

Auf der Rückseite ist neben dem Anschluss für das Netzteil ein Kopfhörerausgang, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse sowie die USB-Buchse, mit der man Smartphones und Tablets laden kann. Der Ladestrom beträgt 1 A. Dann gibt es noch den Netzschalter.

Das Koppeln geht ganz einfach: Rockbox 3 einschalten und auf meinem iPhone erschien das Gerät im Bluetooth-Menü innerhalb weniger Sekunden. Dann einfach auswählen und die Verbindung steht.

Lautstärkeregler gibt es nicht etwas versteckt

Man sollte darauf achten, dass die Lautstärke am Smartphone heruntergedreht ist. Denn das Das einzige kleine Manko an der Rockbox 3 ist: Es gibt keinen Die Lautstärkeregler sind etwas versteckt. Die drei Tasten auf der Oberseite tragen die Zeichen für Vor, Zurück und Play/Pause (oder zur Annahme von Gesprächen, wenn man die Rockbox als Freisprechanlage verwendet). Die Lautstärke scheint man direkt an der Bluetooth-Audioquelle regeln zu müssen. Allerdings täuscht dieser Eindruck. Ein langer Druck auf Vor erhöht die Lautstärke, ein langer Druck auf Zurück senkt sie. Das hatte ich übersehen, ist hiermit korrigiert.

Und laut wird die Rockbox wirklich. Die beiden Treiber mit je 70 mm Durchmesser und einer Ausgangsleistung von 2 x 12 W machen ordentlich Krach. Der Frequenzgang reicht von 80 Hz bis 18 kHz und der Klang gefällt mir sehr gut, klar und sauber. Die Rockbox hat eine angenehme Größe: 32 x 22 x 8,8 cm. Sie lässt sich noch gut mit einer Hand hin- und hertragen, ist aber andererseits so groß und solide, dass sie an ihrem Stammplatz nicht wirkt wie ein vergessenes Gadget.

Die unverbindliche Preisempfehlung für die Rockbox 3 beträgt 79,99 Euro, aber auf Amazon findet man die sie auch schon für 64 Euro. Außerdem wird die Rockbox 3 auch bei Cyberport, Media Markt, Saturn und weiteren Elektronikfachgeschäften angeboten.

Mehr Infos gibt es auf Deutsch direkt bei Fresh'n Rebel auf der Rockbox 3 Produktseite. Hier kann man auch schon mal sehen, wie einfach sich die Rockbox mit anderen Bluetooth-Geräten verbinden lässt.

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