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04.09.13

Frequency Telecom Music Angel friendz: Musikalischer Begleiter - klein, schick und ausdauernd

Music Angel friendz Lautsprecher (Bilder: Frank Müller)

Der Lautsprecher Music Angel friendz der Frequency Telecom ist im Gegensatz zu vielen anderen musikalischen Lautsprechern nicht kabellos, sondern wird stattdessen gleich mit zwei Kabeln geliefert – und mit einem besonders ausdauernden Akku.

 

Kleine, schicke Kästen aus Alu mit zwei Lautsprechern und den groben Maßen 50 x 50 x 75 mm - das sind heutzutage normalerweise Bluetooth-Lautsprecher. Die Music Angel friendz von Frequency Telecom verzichten auf die drahtlose Übertragung der Songs und setzen auf andere Werte.

Zum Beispiel auf einen extrem ausdauernden Akku, auf eine große Auswahl an Gehäusefarben und auf die Möglichkeit, mehrere Music Angel friendz miteinander zu verbinden. Ich habe mir angehört, wie das so klingt.

Der Klang: Laute 2 x 3 Watt, bei Bedarf ausbaubar

Die insgesamt 6 Watt der Music Angel friendz beschallen sicher keine Hallen, und im Magen spürbare, pumpende Bässe sind angesichts der Größe natürlich auch nicht zu erwarten. Aber die kleine Box klingt erstaunlich laut und klar. Dabei kann man bei Bedarf mehrere davon hintereinander schalten, um das Klangbild noch zu erweitern und die Lautstärke zu erhöhen. Nötig ist das aber nicht, selbst basslastigen Dubs wie die Stücke von Ruts DC's "Rhythm Collision" lassen sich gut mit Music Angel friendz hören.

Die Bedienung: Einfacher geht’s nicht

Die Bedienung ist simpel: ein Netzschalter, ein Micro-USB-Eingang für Musik und Ladestrom, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse als Ein- und Ausgang. Das war's.

Am Micro-USB-Eingang kann man ein rund 80 cm langes Doppelkabel anschließen, welches am anderen Ende einen USB- und einen 3,5-mm-Klinkenstecker trägt, die beide mit dem Micro-USB-Stecker verbunden sind. Schließt man beide am Rechner an, versorgt man seine Music Angel friendz mit Musik plus Energie.

Die 3,5-mm-Klinkenbuchse dient sowohl als Eingang für ein normales Kabel mit zwei 3,5-mm-Klinkensteckern oder als Ausgang, an dem man eine weitere kleine Box anschließen kann. Entweder mit einem 20 cm kurzen 3,5-mm-auf-Micro-USB-Kabel oder mit dem längeren Doppelkabel, um zum Beispiel zwei Music Angel friendz links und rechts vom Monitor zu platzieren.

Beide Kabel passen in eine kleine Extratasche im Transportbeutel, der zu jedem Music Angel friendz gehört. Die transparente Bodenplatte, die mit vibrationsdämpfenden Gummifüßchen am Gehäuse befestigt ist, sorgt für rutschfesten und schepperfreien Stand. Außerdem streut sie das Licht der LED am Boden, so dass es ein wenig so aussieht, als würde die Box auf Licht schweben. Die LED leuchtet blau bei eingeschalteter Box, rot beim Laden und lila, wenn der Music Angel friendz beim Laden eingeschaltet ist.

Fazit: Ausdauernd, handlich, guter Klang und gutes Aussehen

Music Angel friendz beschränken sich auf das Wesentliche. Und das gelingt sehr gut. Sie besitzen keine Lautstärke- oder Klangregelung, weil man beides ja über das angeschlossene Gerät regeln kann. Sie verzichten auf Bluetooth, lassen sich aber dafür über eines der zwei mitgelieferten Kabel miteinander verbinden und halten bis zu 120 Stunden mit einer Akkuladung durch (in der Amazon-Beschreibung ist auch mal von 100 Stunden die Rede). Das dürfte so oder so der unangefochtene Rekord sein. Bei allen anderen kleinen Boxen, die ich bisher getestet haben, war nach ungefähr einem Zehntel dieser Zeit Schluss.

Das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium wirkt robust, die Lautsprechermembranen werden durch ein engmaschiges Metallgitter geschützt.

Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt schlanke 34,90 Euro, auf Amazon sind Music Angel friendz Lautsprecher sogar schon ab 29,99 Euro zu bekommen. Und zwar in den Farben Grün, Violett, Rot, Orange, Neongrün, Blau, Pink, Silber und Schwarz.

Für eine Amazon sind Music Angel friendz Lautsprecher sogar schon ab 29,99 Euro (die vielleicht einen Hauch mehr Bass, aber nicht unbedingt einen besseren Klang hat), zahlt man etwas mehr als das Doppelte. Für das Geld sollte man sich meiner Meinung nach lieber zwei Music Angel friendz holen, wenn man Freisprecheinrichtung und Bluetooth nicht braucht.

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