12.07.14

Freitag F152 Harper ausprobiert: Messenger Bag mit viel Platz

Freitag F152 Harper Messenger-Bag (Bilder: Frank Müller)

Die Messenger Bag F152 Harper von Freitag ist laut Unternehmen das Ergebnis von 20 Jahren Erfahrung. Wir haben ausprobiert, wie sich das im Alltag bemerkbar macht.

 

Wer sich bei dem sommerlichen Dauerregen der letzten Tage auf sein Fahrrad/Velo schwingt, muss sich gut überlegen, wie er seine Siebensachen trocken von A nach B bringt. Eine Möglichkeit ist die neue Messenger-Tasche F152 Harper von Freitag.

F152 Harper ist wie alle Freitag-Produkte aus Lkw-Plane hergestellt, die ihre Wasserdichtigkeit in fünf bis zehn Jahren auf der Straße bereits ausgiebig unter Beweis gestellt hat. Die Gebrauchsspuren verschwinden auch beim Waschen in der speziellen Industriewaschmaschine nicht komplett. Man sollte also kein blütenreines Weiß erwarten, wenn man eine sehr helle Version bestellt. Durch die Patina, die unterschiedlichen Gebrauchsspuren, Farben und Muster der verwendeten Planen ist jedes Freitag-Produkt ein Unikat.

Das offizielle Video zeigt, was in den Messenger-Bag F152 Harper außer den 20 Jahren Erfahrung noch alle hineinpasst. Und dann schreibe ich etwas darüber, wie sich Harper macht, wenn man keine Steine transportiert.

Viel Platz im großen Hauptfach

Wie man sieht, bietet das große Hauptfach viel Platz, hier passen auch umfangreichere Einkäufe hinein. Harper hat einen Boden mit breiter Standfläche, so dass man seine Sachen gut einladen kann. Über zwei Gurte am Boden kann der Boden auch zusammengezogen werden, so dass die Tasche unten nicht so breit ist, wenn man nicht das volle Volumen benötigt.

Im Hauptfach ist mit breitem Klettband eine offene Tasche befestigt, die leicht herausgenommen werden kann. Eine weitere - diesmal aber geschlossene - Tasche ist fest ins Hauptfach eingenäht. Sie ist bei geöffneter Klappe von vorne über einen wassergeschützten Reißverschluss zugänglich.

Dann gibt es außerdem eine aufgesetzte Tasche mit Klappe und eingenähten kleinen Fächern für Stifte, Netzteil, Akku und ähnlichen Kleinkram. Und für Dinge, an die man schnell mal ran muss, gibt es eine kleine Tasche mit einem Reißverschluss an der Schmalseite.

Saubere Verarbeitung, raffinierte Details

Breite Klettbänder halten die Klappen geschlossen, ohne dass man noch extra die Schnallen bemühen müsste, die natürlich auch noch vorhanden sind. Die beiden Reißverschlüsse sind gegen Wasser geschützt, das Schulterpolster wird durch zwei Klettverschlüsse sicher am Platz gehalten. Man merkt, dass F152 Harper nicht die erste Messenger-Bag ist, die Freitag entwickelt und produziert hat.

Harper wird über der linken Schulter getragen und über einen schmalen Zusatzgurt, der unter dem linken Arm durchläuft, an Ort und Stelle gehalten. Ziemlich praktisch ist der breite Klickverschluss über der Brust. Durch dessen Hilfe muss man die Tasche nicht über den Kopf heben, sondern kann sie einfach von der Schulter gleiten lassen. Auch sonst sitzt Harper sehr bequem. Öffnet man den kleinen Klickverschluss des Zusatzgurts, kann man Harper leicht verschieben, um an das Seitenfach heranzukommen oder die große Klappe zu öffnen, ohne die Tasche gleich abnehmen zu müssen.

Etwas zum Geruch

Freitag-Taschen haben nicht nur einen eigenen Look, sondern auch einen eigenen Geruch. Der ist bei so großen Taschen für empfindliche Nasen zu Beginn vielleicht etwas intensiv. Er legt sich aber nach einer Weile. Je öfter man mit der Harper an der frischen Luft unterwegs ist, desto mehr verschwindet er.

Der typische Geruch der Lkw-Plane wie auch die individuellen Gebrauchsspuren machen für mich das Besondere der Freitag-Produkte aus. Man sieht und spürt, dass Harper in der früheren Daseinsform als Lkw-Plane schon einiges erlebt hat. Man behandelt die Tasche nicht vorsichtig aus Angst vor Schäden, Flecken und Abnutzung, sondern macht die Messenger-Bag ohne Zögern und Skrupel zu seinem täglichen Begleiter.

Im Online-Store kann man sich sein persönliches Unikat der Messenger-Bag aussuchen, die in vielen Farben und Designs erhältlich ist. Wie so oft ist der Preis das einzige Manko: F152 Harper kostet 240 Euro. Dafür erhält man aber auch eine nahezu unverwüstliche und durchdachte Messenger-Bag mit viel Stauraum und raffinierten Details.

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