01.09.11

Ford MyKey: Glucke fährt mit

Damit Eltern etwas beruhigter sein können, wenn sie ihr Auto den Sprösslingen überlassen oder wenn diese mit einem eigenen Gefährt unterwegs sind, bietet Ford ein Kontrollinstrument, das sie aktivieren können.

"Deine Mudda sitzt im Amaturenbrett" - dieser flapsige Spruch könnte bald Wirklichkeit werden, wenn Ford die ersten Autos mit "MyKey" verkauft - einer Funktion, mit der Eltern bestimmte Eigenschaften des Autos festlegen können. So können sie eine Höchstgeschwindigkeit bestimmen, die das Fahrzeug nicht überschreiten soll - elektronisch geregelt.

Wem die Kids immer noch zu schnell sind, der kann auch eine Warnung bei bestimmten Schwellen aktivieren. Stichwort Warnung: Wer sich nicht anschnallt, wird solange von einem akustischen Hinweis genervt, bis die Gurtschlösser geklickt haben. Ford hat aber noch mehr Nanny-Trcks drauf:

Eltern können die maximale Lautstärke des Autoradios bestimmen und verhindern, dass bestimmte Sicherheitseigenschaften wie das ESP oder die Warnfunktion für Vorderkollision bzw. Spurwechsel deaktiviert werden. Last but not least werden die jungen Fahrer eher gewarnt, dass Sie nach einer Tanke Ausschau halten sollen (schon 120 und nicht erst 80 km bevor der Tank leer ist).

MyKey ist Bestandteil des mit Microsoft initiierten Sync-Systems, ein weiterer ist der kostenlose Emergency-Service. Während ich es für sinnvoller halte, den verantwortungsvollen Umgang zu lernen, statt diese Gehhilfen zu installieren - wahrscheinlich werden die Kids den Wagen schneller gehackt haben und dann bei ihren Eltern die beschriebenen Blockaden aktivieren - ist der Emergency-Service sehr sinnvoll. Auf Knopfdruck setzt ein per Bluetooth verbundenes Mobiltelefon einen Notruf ab und übermittelt hierbei auch gleich die Koordinaten.

MyKey wird bei uns erstmals 2012 mit dem neuen Fiesta erhältlich sein, später dann in anderen Modellen. In den USA baut Ford diese Techniken bereits in seine Autos ein .

Unsere Postings zur IFA 2011:

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