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09.06.10

Flattr bei neuerdings.com: Schmeichelt uns! (+ 3 Einladungen)

flattr

Flattr ist ein "Social Payment"-Dienst, der es erlaubt, unkompliziert für besonders gute Inhalte zu "spenden". Und wir würden uns freuen, wenn Ihr mitmacht und dabei auch mal an uns denkt.

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Unter jedem Artikel hier bei neuerdings.com (und auch in den anderen Blogwerk-Blogs imgriff.com, netzwertig.com, startwerk.ch und fokussiert.com) befindet sich seit gut einer Woche ein "Flattr-Button". Flattr ist ein unkompliziertes, freiweilliges "Bezahl"-System für Online-Inhalte. Es funktioniert kurz gesagt so:

Man meldet sich bei Flattr an und legt eine Summe fest, die man monatlich für gute Online-Inhalte zu zahlen bereit ist. Derzeit sind 15 Stufen zwischen 2 und 100 Euro möglich, die per Paypal oder Moneybookers eingezahlt werden können.

Stößt man danach irgendwo im Netz auf einen gelungenen Text (oder ein Bild, einen Song, ein Plugin), unter/neben/über dem ein Flattr-Button steht, kann man den Anklicken und dem Autoren oder der Fotografin damit einen Teil seiner monatlichen Spende zuschanzen. To flatt(e)r, heisst das:

Schmeicheln, auf Englisch.

Den aktuellen "Wert" der eigenen Klicks sieht man jederzeit auf der Website von Flattr. Wir hätten natürlich nichts dagegen, wenn Ihr einen einzigen Text bei uns "flattert" pro Monat - dann kriegen wir für diesen Text die ganze Summe, die Ihr zu spenden bereit wart.

Aber das ist nicht die Idee. Die Idee ist, dass man nach eigenem Gutdünken die Dinge flattrt, für die man wirklich auch bereit wäre Geld zu zahlen, oder die man unterstützen will. Der mit einem solchen Klick "bezahlte" Betrag verringert sich natürlich mit jedem weiteren Klick; nach den ersten Erfahrungen jener Blogger, die Flattr bereits nutzen, bringt ein Klick am Ende eines Monats meist zwischen 10 und 15 Cent.

Wer mehr über Flattr wissen möchte, findet nebenan bei netzwertig.com Genaueres:

» Thank You Economy: Ein erster Blick auf Flattr

» Flattr: Neuer Micropaymentdienst setzt auf die "Thank You Economy"

Die Vorteile gegenüber umständlichen Micropayment-Lösungen oder Spendenbuttons hat Stefan Niggemeier sehr gut zusammengefasst:

"Es gibt kein lästiges Einloggen oder Kreditkarte heraussuchen, sondern nach der Anmeldung nur jeweils einen einfachen Klick. Der Ausdruck der Wertschätzung wird vom unmittelbaren Bezahlvorgang abgekoppelt. Man kann fröhlich durchs Netz ziehen und nach Herzenslust flattrn, ohne sich darum zu sorgen, sein Budget zu überschreiten.»

Wir finden, dass es eine Möglichkeit geben sollte, dieser «Wertschätzung » Ausdruck zu verleihen, wenn man einen Artikel besonders anregend, nützlich, lehrreich oder gut auf den Punkt gebracht findet.

Aber so ein System funktioniert nur, wenn möglichst viele mitmachen, es war darum keine Frage, dass wir dabei sind. Flattr halten wir für die bisher beste Lösung in diesem Bereich, weil es schnell und simpel ist und sich damit auch einzelne Inhalte «belohnen» lassen und nicht nur ganze Angebote. Es macht sogar richtig Spass, weil man nach jedem Klick das gute Gefühl hat, der Urheberin der eben gelesenen/bestaunten Site den verdienten Lohn zukommen gelassen zu haben.

Drei Einladungscodes für Euch

Mittlerweile haben auch Spreeblick, Carta, Netzpolitik, die taz, der Freitag, fscklog , Caschy und viele andere Flattr eingebaut, es gibt also genügend Sachen zum "Flattern". Zwar ist der Dienst noch immer in der geschlossenen Beta-Phase, Mitmachen also nur mit Einladungscode möglich, aber die gehen einigermaßen fix raus, wenn man sich auf der Website auf die Warteliste einträgt.

Wir haben außerdem noch drei ungenutzte Einladungscodes zur Verfügung, die wir gern Euch überlassen. Wer also noch keinen Flattr-Account hat und das gerne mal ausprobieren möchte, der meldet sich einfach in den Kommentaren und gibt dabei eine gültige E-Mail-Adresse an (wird nicht veröffentlicht). Ich schicke die Einladungscodes heute abend per Mail, wenn bis dahin mehr als drei Personen Interesse angemeldet haben, wähle ich drei per Zufall aus.

Also: Wir freuen uns über Flattr-Klicks, wenn euch ein Artikel gefällt! Und wenn Ihr selbst irgendetwas im Netz veröffentlicht, denkt mal darüber nach, Flattr selbst einzubauen. Je mehr es zu klicken gibt, desto besser.

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