02.07.14

Findster: GPS-Tracker für Kinder und Haustiere ohne monatliche Kosten

Einfach und ohne weitere Kosten. (Foto: Findster)

Wo befindet sich meine Katze? Mein Hund? Mein Kind? Meine Schwiegermutter? Ein praktischer Helfer für Haustierbesitzer und Eltern kann ein GPS-Tracker sein. Der verfügt häufig über eine integrierte SIM-Karte und ist nicht nur deshalb mit zusätzlichen Kosten verbunden. Eine alternative und dadurch günstigere Lösung soll Findster sein.

 

Findster verzichtet tatsächlich auf das bisher bewährte Konzept, bei dem ein GPS-Tracker über das Mobilfunknetz seine Position übermittelt und die Daten via Smartphone oder Webbrowser abgerufen werden können. Stattdessen gibt es eine Basisstation, die sich beispielsweise in der eigenen Wohnung befindet, und einen Sender, der Kontakt zu dieser hält. Die maximale Reichweite wird mit zwei Kilometern angegeben.

 

In der Nachbarschaft

Zwei Kilometer? Das klingt einerseits nicht nach viel, andererseits dürfte Findster damit seinen Fokus verdeutlichen: In erster Linie sollen über das Gerät Kinder und Haustiere in der Nachbarschaft ausfindig gemacht werden. Nimmt der Nachwuchs den Bus und entfernt sich aus dem beschränkten Gebiet, ist ein Tracking nicht mehr möglich. Durch das Definieren von Zonen wird das Gegenüber - also die Eltern bzw. Herrchen und Frauchen - schon rechtzeitig informiert, wenn Kater oder Sohnemann das Haus verlassen.

In der Cloud

Findster ermöglicht genauso das Aufrufen von aktuellen Informationen über den Aufenthaltsort über die Cloud. Die Basisstation schickt die gesammelten Daten ins Netz, dort werden sie über den Browser oder das Smartphone abrufbar. Ferner ist eine Kommunikation zwischen GPS-Tracker und Smartphone über Bluetooth und sogar zwischen zwei GPS-Trackern möglich. Bei Bedarf können mehrere Sender verwaltet werden, um so seine Großfamilie oder die eigene Farm mit seinen Fellfreunden „überwachen“ zu können. Doch alles hat seine Grenzen: Die Tracker sind bis zu fünf Metern wasserdicht und der integrierte Akku hält rund 18 Stunden. Danach muss er wieder aufgeladen werden.

 

Wichtig zu wissen: Auch ohne Basisstation kann man Findster mit Smartphone oder Tablet über Bluetooth verwenden. Dann verkürzt sich die Reichweite. Und die Flexibilität geht sicherlich verloren.

Gutes Konzept?

Sichtlich kommt Finster gut bei der interessierten Zielgruppe an: Auf Indiegogo sammeln die Schöpfer aktuell 50.000 US-Dollar ein. Bis zum Ende der Finanzierung Ende Juli 2014 dürfte das Ziel erreicht sein. Es könnte daran liegen, dass das Startpaket bei aktuell 89 US-Dollar (rund 65 Euro, ohne Basisstation) beginnt. Und wie erwähnt ist nicht mit Folgekosten wie monatlichen Gebühren zu rechnen - und das, obwohl dies dank Cloud-Verbindung durchaus möglich wäre.

Wie Findster in der Praxis funktionieren soll? Das zeigt folgendes Video:

vimeo.com/94951342

Ab April 2015 soll mit der Auslieferung begonnen werden, was klappen könnte. Denn der gegenwärtige Prototyp funktioniert bereits, mit dem eingesammelten Geld möchte man das Produkt finalisieren.

Weitere Details gibt’s bei Indiegogo und auf der offiziellen Webseite.

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