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09.04.13

Filco Majestouch Tenkeyless im Test: Tastatur bietet tolles Tippgefühl

Filco Majestouch Tenkeyless (Bilder: Frank Müller)

Die Majestouch Tenkeyless-Tastatur von Filco ist eine solide und kompakte USB-Tastatur mit mechanischen Schaltern. Gedacht ist sie vor allem für Vielschreiber, die es kompakt mögen und auf einen Ziffernblock verzichten können.

Ganz unspektakulär sieht die Filco Majestouch Tenkeyless aus. Aber schon beim Auspacken merkt man, dass sie etwas Besonderes ist. Mann, die wiegt was.

Dabei ist sie mit 36 cm x 14 cm ziemlich kompakt. Aber wie alle Tastaturen mit mechanischen Schaltern ist sie auch recht hoch. Die obere Tastenreihe liegt ungefähr 4 cm über dem Tisch, die untere circa 3 cm.

Das ist etwas ungewohnt, wenn man wie ich in den letzten Jahren ausschließlich am flachen Wireless Keyboard von Apple gesessen hat. Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.

Die Filco Tenkeyless besitzt, wie der Name schon sagt, keinen Ziffernblock. Die Cursortasten sowie die anderen Zusatztasten darüber sind aber vorhanden. Damit ist die Tastatur nicht zu breit, bietet aber allen Komfort, den ich brauche.

USB-Anschlüsse sucht man übrigens vergebens. So einen Schnick-Schnack gibt es bei der reduzierten Tenkeyless nicht. Gerade mal ein USB-auf-PS/2-Adapter ist dabei, damit wenigstens am PC kein kostbarer USB-Port besetzt werden muss.

Am Mac heißt es, Tasten umlegen

Da ich mit der Tastatur am Mac sitze, muss ich mir sowieso etwas einfallen lassen, um einige Tasten der für den PC gedachten Filjco Majestouch umzubelegen. Über die Systemeinstellungen lassen sich zwar Alt- und Cmd-Taste tauschen, aber ich habe mich daran gewöhnt, auch Lautstärke und andere Dinge über die Tastatur zu steuern. Aber mit Hilfe der kostenlosen Tools KeyRemap4MacBook und PCKeyboardHack kann ich die Tastatur komplett umgestalten, so dass auch andere exotische Zeichen wieder hinter der richtigen Taste liegen.

Aber lohnt sich der Aufwand? Auf jeden Fall. Die Filco Majestouch ist zwar schwerer und klobiger als meine gewohnte Bluetooth-Tastatur, sie belegt einen USB-Port und ist deutlich lauter, aber trotzdem schleppe ich sie jeden Tag von Schreibtisch zu Schreibtisch. Denn das Tippgefühl ist wirklich einmalig. Konzentriertes Tippen geht deutlich flotter und fühlt sich einfach gut an. Das liegt natürlich an den mechanischen Schaltern.

Braune Schalter - schneller und müheloser Tippen

Im Filco Tenkeyless sind braune MX-Schalter von Cherry verbaut. Es ist eine reine Freude, damit zu tippen. Der Anschlag ist leicht aber präzise. Man spürt in den Fingern, wenn der Schalter ausgelöst hat, erhält also ein taktiles Feedback. Mehr Infos über die braunen Schalter gibt es bei Tom’s Hardware.

Blaue Schalter - mit zusätzlichem Klick

Die blauen Schalter sollen ähnlich flüssiges Tippen ermöglichen wie die braunen, nur das hier zum eigentlichen Tippgeräusch noch ein mechanisches Klicken hinzukommt, so dass man auch ein akustisches Feedback erhält. Auch die blauen Schalter werden ausführlicher bei Tom’s Hardware vorgestellt.

Schwarze Schalter - hauptsächlich für Gamer

Die linear auslösenden schwarzen Schalter benötigen etwas mehr Kraft, um gedrückt zu werden, was aber auch ein versehentliches Auslösen einer Taste verhindert. sollen sich sehr gut für Ego-Shooter eignen. Vielschreiber wählen eher Tastaturen mit blauen oder braunen Schaltern.

Fazit: solide, kompakt und perfekt zum Schreiben

Die Filco Majestouch Tenkeyless mit braunen mechanischen Schaltern ist für mich die beste Tastatur, auf der ich je geschrieben habe. Diese Kombination aus Solidität, Kompaktheit und mechanischen Schaltern ist mir bisher noch nicht untergekommen. Leider gehört sie auch zu den teuersten. Mein Testexemplar kostet bei getdigital 169 Euro.

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