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21.05.12

Powerbrick Multiladegerät im Test: Energiezentrale für die ganze Familie

Feligan Powerbrick Ladegerät (Bilder:frm)

Powerbrick vom italienischen Unternehmen Feligan Technology ist ein extrem vielseitiges und individuell konfigurierbares Multiladegerät, das in der Lage ist, den Energiebedarf der Gadgets einer ganzen Familie zu decken.

Das Multiladegerät Powerbrick belegt nur eine einzige Steckdose, stellt aber im Gegenzug 11 Energieschnittstellen für Gadgets und andere Geräte zur Verfügung. Das Powerbrick lässt sich ebenso wie zum Beispiel Messless oder IDAPT i4 individuell konfigurieren, bietet aber mit insgesamt sechs Anschlüssen für Wechseladapter mehr Möglichkeiten.

Außerdem kommen sich die Geräte beim Aufladen am Powerbrick nicht ins Gehege, denn die Ladestecker lassen sich an Kabeln herausziehen und werden nach Gebrauch wieder eingespult. Die Kabel der Micro- und Mini-USB-Stecker sind rund 70 cm lang, diejenigen zum Aufladen von Apple-Geräten immerhin rund 50 cm.

Welche Ladeadapter man benötigt, gibt man direkt beim Kauf an. Mein Testgerät ist mit zwei Apple-Steckern ausgestattet, dazu drei Micro-USB-Steckern sowie einem Mini-USB-Stecker. Damit sollte die Familie auskommen. Schließlich ist das ja noch nicht alles. Das folgende Video zeigt kurz alle Anschlüsse.

An der Vorderseite des Feligan Powerbrick sind zwei USB-Buchsen angebracht, die das Laden beliebiger Geräte mit dem dazugehörigen Originalkabel ermöglichen.

Nicht nur für Gadgets

Neben diesen Niedervolt-Anschlüssen gibt es noch drei Steckdosen für Geräte, die 110 bis 220 V benötigen. An der Rückseite befindet sich eine ausschließlich für Euro-Stecker, an der Vorderseite zwei geniale Multisteckdosen, in die nicht nur deutsche Schuko-Stecker passen, sondern auch fremdartig geformte wie zum Beispiel japanische, UK- oder US-Stecker.

Man kann also mit dem Powerbrick nicht nur seine diversen Gadgets laden, sondern auch sein Notebook, und sich nebenbei noch die Haare mit dem Gerät föhnen, das man auf der letzten Reise in London kaufen musste.

Zwei kleine Wünsche an den Powerbrick

Schön wäre es, wenn die blaue Leuchtdiode, die anzeigt, dass der Powerbrick am Strom hängt, ein Schalter wäre. Dann könnte man das Gerät direkt dort ausschalten, statt den Stecker ziehen zu müssen.

Auch finde ich es schade, dass man den Powerbrick nicht mit der Rückseite bündig an die Wand schieben kann, weil dort der Anschluss für das Stromkabel sitzt. Aber das sind nur Kleinigkeiten.

Fazit: Das vielseitigste Ladegerät auf dem Markt

Davon abgesehen ist das Powerbrick wirklich extrem praktisch. Sollte es ein Ladegerät geben, das sich noch vielseitiger einsetzen lässt, so ist es mir bisher nicht begegnet. An das Feligan Powerbrick kann man wirklich so ziemlich alles anschließen, solange es nicht mehr als 2.000 Watt zieht.

Mehr Infos über das Powerbrick Ladegerät gibt es auf der Seite von Feligan Technology, dort findet man auch alle technischen Angaben zu den einzelnen Anschlüssen. Im dazugehörigen Online-Shop kann man ein Ladegerät in seiner Wunschkonfiguration in schwarz oder weiß ordern. Und das zu einem Preis von 69 Euro.

Bei Amazon kostet es noch einen Cent weniger, aber dort kann man es leider nicht individuell konfigurieren.

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