Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

15.03.07

Falk Navigator - die Navi-Lösung für die Schweiz?

CIMG2851

Sie besitzen schon ein Handy und wollen nicht zusätzlich noch ein Navi kaufen? Mit Falk Navigator wird das Handy zum Navigationsgerät.

Das Handy zum Navi zu machen ist mit Falk Navigator relativ leicht. Einfach Software installieren und das Handy mit dem GPS-Empfänger verbinden und schon ist das Handy-Navi bereit. Als User hat man dabei die Wahl zwischen einer "onboard"- und einer "offboard"-Lösung. Bei der onboard-Lösung wird das gesamte Kartenmateriel gleich auf einer SD-Karte mitgeliefert, während man bei der offboard-Variante jedes Mal die Route zuerst bestellen und aufs Handy downloaden muss. Auf dem Handy läuft also nur eine nackte Navi-Applikation, welche zuerst mit einer Route gefüttert werden muss. Da der Datendownload auf Handys nicht gratis ist, entstehen dabei natürlich Verbindungskosten - gemäss Falk PR-Typ: "um 1 Euro". In Anbetracht dessen, dass diese Lösung um die ?39 kostet (der PR-Typ konnte es mir aber nicht definitiv sagen), ist sie eher für Leute geeignet, welche höchst selten auf ein Navi angewiesen sind (dafür verfügen diese dann immer über das aktuellste Kartenmaterial). Wer nicht jedes Mal einen Euro hinblättern will, wenn er irgendwo hinfährt, ist mit der onboard-Lösung sicherlich besser beraten. Diese kostet zwar ?229 und ist nur mit Symbian S60 kompatibel, umfasst dann aber die gesamte Software sowie das gesamte Kartenmaterial, so dass keine laufenden Kosten entstehen. Bei beiden Varianten wird alles über den Handy-Bildschirm angezeigt und die Routeninfos werden über die Handylautsprecher wiedergegeben - wie bei einem richtigen Navi halt.

 

Natürlich kommen die Navis auch mit TMC sowie einem Blitzkastenwarner. Wie wir inzwischen wissen, ist letztere Funktion in der Schweiz illegal. Die freundlichen Herren von Falk wissen dies auch, preisen mir aber ihre Lösung mit dem Superfeature an, dass man die gespeicherten Blitzkastenstandorte ja blitzschnell löschen könne, wenn man in eine Polizeikontrolle gerate. Na ja, das kann ja eventuell auch ein Verkaufsargument sein ... Ich persönlich würde aber ehrlich gesagt ein "richtiges" Navi bevorzugen, nicht zuletzt auch deshalb, weil Bluetooth einem Handyakku meist nicht so sehr bekommt (mein Handy hält mit aktiviertem Bluetooth nur einen guten Tag durch). Zudem glaube ich, dass es sicherer ist, wenn man die Karte auf einem 4-Zoll Display angezeigt bekommt als wenn man auf dem Handybildschirm die nächste Abzweigung suchen muss.

Added Value:

Falk

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer