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03.02.16

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Facebook at Work: Das neue Social Network für Unternehmen

Mark Zuckerberg will mit seinem sozialen Netzwerk ins Business vordringen. Welche Besonderheiten bringt Facebook at Work mit sich? Wir zeigen die Vor- und Nachteile auf.

Facebook at Work (Bild: Facebook)

HINWEIS: Mittlerweile wurde Facebook at Work in Workplace by Facebook umbenannt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Facebook Workplace-FAQ.

Facebook bekommt einen Business-Ableger

Facebook und Arbeit: Das sind zwei Dinge die sich fast ausschließen. Zum einen, weil das soziale Netzwerk ein Produktivitätskiller ist. Hier wird mit Freunden gechattet, Urlaubsbilder von Bekannten mit Likes versehen, witzige Katzenvideos gepostet oder Onlinegames gespielt – also alles andere, nur nicht gearbeitet. Zudem steht Facebook aufgrund seiner Datenspionage in der Dauerkritik. Geschäftliche Dinge sollten hier definitiv nicht ausgetauscht werden.

Trotzdem möchte Mark Zuckerberg in die Büros. Allerdings nicht mit dem „echten“ Facebook, sondern mit dem Ableger Facebook at Work. Das befindet sich schon seit ein paar Monaten in der Beta-Phase unter work.fb.com und soll bald offiziell an den Start gehen. Ein Imagevideo sowie Screenshots zeigen, wie das Produkt aussieht.

Wenig verwunderlich: Facebook at Work wirkt wie das Original. Ein verständlicher Schachzug, immerhin kennt fast jeder die Funktionsweise des sozialen Netzwerkes. Oder um es anders zu formulieren: Never change a winning team.

Was bringt Facebook at Work?

Eine Besonderheit des Schwesternetzwerkes soll sein, dass es sich hierbei nicht um eine öffentliche Plattform handelt. Bei Facebook at Work können sich nur die Mitarbeiter einer Firma untereinander austauschen. Und das über den PC oder über Smartphones und Tablets.

Allerdings funktioniert die Kommunikation nur, wenn das Unternehmen die neue Variante des Social Networks lizensiert. Im Gegensatz zum öffentlichen Facebook wird die Work-Version nicht kostenlos sein. Wie hoch die Preise ausfallen werden, verrät man bislang nicht. Noch sammelt der Web-Gigant die Informationen der Beta-Tester ein, um das Pricing zu definieren.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Unternehmens-Fassung von Facebook soll der Sicherheitsaspekt sein. Die Daten werden nur über verschlüsselte Verbindungen ausgetauscht. Aber: Facebook at Work kann nicht auf den eigenen Firmen-Servern betrieben werden, sondern läuft weiterhin über die Rechner des Zuckerberg-Imperiums. 

Warum geht Facebook diesen Schritt?

Durch die voranschreitende Digitalisierung und Globalisierung wird es immer wichtiger, dass sich Mitarbeiter schnell und effizient austauschen können. Die Zeiten, in denen man Meetings oder Telefonkonferenzen für Kleinigkeiten ansetze, sind gezählt. Heutzutage tauscht man sich besser über zahlreiche Kanäle aus.

Deswegen finden Collaboration-Tools wie Yammer oder SLACK einen großen Anklang. Aber auch Business-Netzwerke wie LinkedIn und Xing wachsen. Mit Facebook at Work will Mark Zuckerberg in dieses boomende Segment einsteigen. Ein logischer und interessanter Schritt, wie wir finden. Deswegen werden wir Work.Fb.com im Auge behalten und diesen Artikel ständig updaten. 

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