12.04.07

Ein Terabyte in einer Harddisk

Buffalo HD-H1.0TFBS2/3G: 3,5 Zoll-Harddisk mit einem Terabyte

Zwischen 1994 und 1995 lebt meine Freundin in New York, und ich nahm schamlos jede Gelegenheit und jeden Journi-Rabatt der damals noch existenten Swissair in Anspruch, um in den grossen Apfel zu fliegen.

Dabei drehte sich meine Welt um Fabiana, aber CompUSA in Manhattan kriegte bei jedem Trip ein bisschen was von meiner Zeit und ziemlich viel von meinem Geld. Ich erinnere mich, glückselig eine 500-Megabyte Harddisk aus dem Laden getragen zu haben, die ein paar hundert Franken billiger war als in der Schweiz.

Heute bringt Buffalo einen entfernten Verwandten meines damaligen Superkaufs in Japan auf den Markt. Die HD-H1.0TFBS2/3G weist eine Kapazität von einem Terabyte (1000 Gigabyte oder das 2000fache der Platte, die ich 1996 gekauft habe) für ungefähr den gleichen Preis auf den Markt - schätzungsweise wird das Gerät unter 500 Dollar kosten, wenns in den USA ankommt, also wohl 500 Euro in Europa (denn inzwischen wissen wir, wie die Firmen die Europäer abzocken).

Möglich wird die hohe Dichte durch "perpendicular magnetic recording" , was mir anlässlich des 50. Geburtstages der Harddisk vor ein paar Monaten ein Experte erklärt hat, was ich aber längst wieder vergessen habe. Einfach gesagt werden die magnetischen Ladungen auf der Harddisk nicht mehr horizontal angelegt, sondern "perpendicular magnetic recording" , was Platz spart.

Ich erinnere mich aber auch etwas gelernt zu haben über neue HD-Verfahren mit hoch erhitzten Leseköpfen, welche die Kapazität weiter steigern werden - und da dieser Sumo-Ringer einer Harddisk von Buffalo noch keine heissen Teile aufweist, ist noch weit mehr von der guten, alten Harddisk zu erwarten.

[via Engadget]

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