04.10.07

Ein Airbag für Wii-Remote

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Wenn es so richtig heiß her geht beim Spielen, dann fliegen schon mal die Fetzen. Wenn man mit dem Joystick so richtig hart zugange ist, gehen schlechtere Modelle auch mal zu Bruch. Ärgerlich, aber nicht gefährlich.

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Mit Reißleine und Überzieher: Die nun doppelt gesicherte Wii-Fernbedienung (Bild: Screenshot)

Mit der Fernbedienung der Spielkonsole Nintendo Wii fuchtelt man aber schon bei bestimmungsgemäßer Nutzung wild in der Gegend herum oder wirft sie - wenn man Ballspiele simuliert - kräftig in Richtung Ziel.

Dann vor lauter Illusion, tatsächlich einen Ball zu werfen, die Fernbedienung am Ende der Wurfbewegung loszulassen, ist ein verständlicher Reflex. Die Folgen sind jedoch etliche zertrümmerte Wii-Fernbedienungen und ernsthafte Verletzungen von Mitspielern durch tieffliegende Wii-Controller.

 

Zunächst spendierte Nintendo dem Wii-Controller noch eine Sicherheitsleine. Nun flogen die losgelassenen Fernbedienungen keinem Mitspieler mehr in die Augen. Dafür nahmen die Verletzungen bei den Spielern selbst zu.

Infolgedessen gbt es nun Überzieher aus Silikon, so wie sie beispielsweise für Ipods und andere Gadgets schon länger üblich sind. Ab Mitte des Monats wird die Wii mit diesen serienmäßig ausgeliefert, wer bereits eine Wii hat, kann seine Schutzhülle hier kostenlos nachbestellen.

Ein Freibrief, dem Mitspieler die Wii-Remote in der Hitze des Gefechts ins Gesicht zu schleudern oder gar in den Mund zu rammen, ist jedoch auch der zusätzliche "Airbag" nicht.

Für den Wii Nunchuck sind noch keine derartigen Schutzhüllen angekündigt.

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