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18.09.08

EA Spore Test Teil 2: Online gibts kein Leben

Spore: Städtebau

Spore punktet wider Erwarten durch Inhalte - leider bleibt hingegen das Feeling der "großen Online-Welt" ein kleiner Globus: Echtzeit-Onlinegaming mit anderen Spielern ist nicht.

 

Nach etwa 30 Minuten Spielzeit bin ich in der Stammphase angekommen. Mein ?ALF? ist mittlerweile etwas klüger geworden, hat das Feuer entdeckt und kann sich seiner Hände bedienen.

Durch verschiedene Gebäude, die ich an festen Punkten um mein Haupthaus errichten kann, statte ich meine Kreaturen entweder mit Werkzeugen zur ?Bekehrung? der anderen Nationen oder aber mit Waffen aus. Für mich allerdings war von Anfang an klar, dass ich meine Wesen schon früh auf die harten Zeiten im Jahre 2008 vorbereiten muss, somit habe ich mich gleich für die Waffen entschieden. Auch ein Mischverhältnis ist möglich.

 

Nach der vollständigen Vernichtung der anderen Stämme (bzw. Verbrüderung mit ihnen) geht es weiter in die Zivilisationsphase. Nun beginnt für mich aber auch der harte Spieleralltag. Neben meinen Kreaturen (die ich nur bis jetzt äußerlich anpassen konnte) müssen nun Objekte wie Fahrzeuge, Boote, Flugzeuge, Häuser, Unterhaltungsgebäude und Fabriken gestaltet werden. Mir war das nach dem zweiten Objekt etwas zu aufwändig, und ich habe mich fortan für Vorlagen aus dem Katalog entschieden.


Eine Enttäuschung ist der Online-Modus. Gegen alle Gepflogenheiten ist es nämlich nicht möglich, mit anderen Spielern in Echtzeit zu agieren. Es werden lediglich deren Wesen und Gegenstände zu mir transportiert und hier durch künstliche Intelligenz und nicht etwa den Freund im Nachbarhaus gesteuert. Strategische Kriegsführung oder Verhandlungen wie in den Online-Games (Die Stämme, OGame,...) ist also nicht möglich.


Auch nach dem Aufbau einer Zivilisationsphase gilt es, alle Gegenspieler zu bekehren oder zu vernichten - was mir als die eindeutig schnellere Möglichkeit erscheint.

Erst danach steht mir die Reise ins Weltall bevor. Erneut wiederholt sich der Ablauf: Ich muss ein Raumschiff gestalten, um abheben zu können. Von einem General (oder ähnlichem) meiner Rasse werde ich durch nett verpackte Tutorials in mein Amt als Raumschiffkapitän eingeführt.

Nach der Gründung einer Kolonie zum Gewürzanbau auf einem nahe gelegenen Planeten kann ich die unendlichen Weiten des Alls ergründen, andere Systeme und Wesen in der Galaxie entdecken. Dabei darf man aber nicht seinen Energievorrat, der sich durch diverse Spenden an andere Völker wieder füllen lässt, vergessen - sonst gibt es ?kein Zurück mehr?. Und dass man unterwegs eben nicht auf die Völker anderer, realer Spieler trifft, ist ein großes Minus.


Aufträge, Weiterentwicklung, Wettkampf, Krieg, Koloniegründungen - das bestimmt den Weltraumalltag. Wer also auf einen Wechsel von 2D-Game zu Rollenspiel zu Strategiespiel steht, für den ist Spore genau das Richtige. Auch wenn mir das Spiel etwas kurzlebig erscheint, so werden einem im Weltall doch immer neue Herausforderungen und Aufgaben gestellt, die es zu bewältigen gibt.

Die Grafik lässt sich gut mit dem Wort ?ausreichend, im Sims-Look? beschreiben - leider war das Spiel auf meinem MacBook nur in ?niedriger Qualität? spielbar.

[mehr Informationen unter www.spore.de ]

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