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01.02.13

Doorbot: Die WLAN-Video-Türglocke mit Smartphone-Anbindung

Doorbot Wi-Fi Video-Türglocke {Doorbot;http://vimeo.com/55969778}

Doorbot ist der Smartphone-abhängige Nachfahre des Türspions. Betätigt man die Klingel, stellt Doorbot eine Verbindung zum Smartphone her und überträgt Video und Audio über WLAN.

Die Doorbot-Entwickler zitieren Morgan Stanley mit der Aussage, dass 91 Prozent aller Nutzer ihr Handy immer in Reichweite haben, 24 Stunden am Tag, jeden Tag des Jahres. Die Haustür ist da schon weiter entfernt.

Warum also jedes Mal zur Tür rennen, wenn es klingelt? Doorbot ist eine Türglocke mit Videokamera, die beim Druck auf den Klingelknopf kein Geräusch von sich gibt, sondern über das heimische WLAN mit dem eigenen Smartphone in Verbindung tritt. Als Nutzer sieht man, wer vor der Tür steht und kann sich überlegen, ob man den Doorbot-Ruf beantwortet oder ablehnt. Das Video zeigt, wie Doorbot funktioniert.

Da alles kabellos funktioniert, muss man auch keine Leitungen verlegen. Einfach die mitgelieferten vier AA-Batterien in den Doorbot, an der Haustür anschrauben und fertig.

Jetzt muss man das Gerät nur noch in das eigene WLAN einbinden und mit den gewünschten Smartphones oder Tablets verbinden. Doorbot unterstützt momentan die Betriebssysteme Android, iOS und Windows 8.

Drückt jemand auf den Klingelknopf des Doorbots, startet dieser die dazugehörige App auf den angemeldeten Smartphones oder Tablets und streamt Video und Audio auf das Gerät, das man sowieso immer dabei hat. Die Infrarotkamera soll auch bei Dunkelheit brauchbare Bilder liefern.

Laut Entwicklerfirma Edison Junior können Wind und Wetter dem Gerät nichts anhaben. Und sollte das Gerät gestohlen werden, verspricht das Unternehmen einen neuen kostenlosen Doorbot. Zuerst muss man natürlich einen kaufen.

Doorbot kostet 189 US-Dollar (139 Euro) und soll im Juli 2013 ausgeliefert werden. In Kombination mit dem WLAN-Schloss Lockitron kostet das Paket 339 US-Dollar (249 Euro). Dann kann man auch die Tür über die App öffnen und zum Beispiel Verwandte hereinlassen, wenn man selbst noch auf dem Weg nach Hause ist.

Mehr Infos gibt es auf der Doorbot-Seite der Crowdfunding-Plattform Christie Street , über die das Projekt erfolgreich finanziert wurde.

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